Samstag, 07. Oktober 2017

Räikkönen, Alonso und Bottas strafversetzt

In Suzuka gibt es Strafversetzungen wegen Regelverstößen für die drei Fahrer. Besonders hart trifft es dabei den spanischen McLaren-Honda-Piloten, der um 35 Plätze nach hinten rückt.

Der spanische Ex-Ferrari-Pilot Alonso ist schon die ganze Saison vom Pech verfolgt.
Der spanische Ex-Ferrari-Pilot Alonso ist schon die ganze Saison vom Pech verfolgt. - Foto: © APA/AFP

Die beiden Finnen müssen beim Grand Prix von Suzuka am Sonntag wegen eines regelwidrigen Getriebetausches fünf Plätze nach hinten, während Alonsos McLaren-Honda-Team nach dem Freitagstraining in Suzuka ein Leck in der Hydraulik in der Antriebseinheit entdeckt und daraufhin den kompletten Motor gewechselt hatte.

Getriebe muss sechs Rennen lang eingesetzt werden

Dem Reglement zufolge muss ein Getriebe in sechs Rennen nacheinander eingesetzt werden, sonst erfolgt die Strafe von fünf Plätzen. Nach seinem Crash im Formel-1-Abschlusstraining zum Grand Prix von Japan musste auch das Getriebe am Ferrari von Kimi Räikkönen gewechselt werden.

Räikkönen war am Samstag im Abschlusstraining in die Streckenbegrenzung gekracht und hatte dabei die linke Seite seines Ferrari erheblich beschädigt. „Umfangreiche Reparaturen“ seien daher notwendig, teilte die Scuderia vor der Qualifikation mit.

Strafe bestätigt

Die bereits am Freitag bekannt gewordene Strafe gegen Bottas wurde am Samstag von den Rennkommissaren bestätigt, ebenso wie jene gegen Alonso. „Ich werde mein Bestes versuchen und wir werden zurückschlagen“, teilte Alonso mit.

Nach drei enttäuschenden Jahren trennt sich McLaren mit Ende dieser Saison von Motorenhersteller Honda. Die Japaner werden künftig Toro Rosso mit Aggregaten ausstatten, McLaren wird in Zukunft von Renault beliefert.

apa/dpa

stol