„Für mich ist entscheidend, ob nachhaltig gearbeitet wird und eine Philosophie vorhanden ist – dieses Kriterium gilt genauso für Mäzene oder Investoren, die ihr Geld in neue Fußballprojekte stecken“, erklärte der frühere Hoffenheimer Bundesliga-Trainer und jetzige Sportdirektor in Leipzig in einem Interview der „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“.Die TSG Hoffenheim wird vom einstigen Mitbegründer des Software-Konzerns SAP, Dietmar Hopp, finanziert. Hinter RB Leipzig steckt das Geld von Dietrich Mateschitz und seines österreichischen Getränkeherstellers Red Bull.„Die wichtigste Frage dabei ist doch, ob das Investment langfristig angelegt ist oder nicht. Ich glaube, da muss man sich weder bei Herrn Mateschitz noch bei Dietmar Hopp Sorgen machen“, urteilte Rangnick.Zugleich reagierte er damit auf Aussagen von Hans-Joachim Watzke. Der Geschäftsführer des deutschen Meisters Borussia Dortmund will keine Geldgeber wie Investoren aus arabischen Ländern in seinen Verein lassen.Nach Einschätzung von Rangnick hätten es Watzkes Vorgänger in Dortmund nach dem Gewinn von deutscher Meisterschaft und Champions League trotz bester Finanzlage geschafft, „den Verein gegen die Wand zu fahren. Das zeigt doch, dass Tradition plus Geld nicht automatisch für Erfolg und volle Kassen stehen“.dpa