Donnerstag, 28. Januar 2016

Reichelt: Wieder auf Skiern, wieder schnell – aber kritisch

ÖSV-Abfahrtsläufer Hanns Reichelt hat den Abbruch der Abfahrt in Kitzbühel nach dem 30. Läufer kritisiert.

Hannes Reichelt
Hannes Reichelt - Foto: © APA

„Nachdem es zwei der Top-Leute so abwirft, lässt man einerseits noch zehn weitere runter fahren und andererseits nimmt man dann dem Rest der Läufer die Chance, zu starten“, sagte Reichelt bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Innsbruck. Das finde er nicht richtig.

„Mir geht es wieder gut“

Ihm selbst gehe es nach seinem Sturz auf der Streif wieder gut. Am Mittwoch sei er in Seefeld bereits wieder Skifahren gewesen und habe dabei keine Schmerzen gehabt. „Deswegen werde ich heute noch nach Garmisch fahren und dann morgen am Abfahrtstraining teilnehmen“, meinte der Salzburger. Danach könne er mehr sagen und auch entscheiden, wie es weiter gehe, so Reichelt.

Reichelt hat Ursache für Sturz ausfindig gemacht

Die Ursache für seinen Sturz in Kitzbühel sah der Abfahrtsläufer in der schlechten Sicht. „Ich habe nichts gesehen. Ich wusste nicht einmal annähernd, wo ich mich befunden habe und die Kompression war dann schneller da als gedacht“, meinte Reichelt.

Auch Svindal-Trainer Franz Gamper hatte zu Beginn der Woche im Gespräch mit STOL gemeint: „Der Hauptgrund für die Stürze war wohl die Sicht.“ Für den Ultner, der seit 2007 die norwegischen Speed-Herren betreut, allerdings kam der Abbruch der Kitz-Abfahrt „genau zum rechten Zeitpunkt“.

Schnellster in Garmisch

Übrigens: Das Abfahrtstraining in Garmisch lief für Reichelt am Donnerstag optimal: Der Radstädter stellte eine recht deutliche Trainingsbestzeit auf – allerdings mit Torfehler. Auf Platz zwei und drei landeten die Norweger Kjetil Jansrud und Aleksander Aamodt Kilde.

apa/stol

stol