Mitgeflogen in die USA ist der Ärger darüber, dass die FIS für den abgesagten Levi-Slalom keinen Ersatztermin findet. Aber fix gestrichen ist das Rennen noch nicht.Das hofft auch Österreichs Herrenchef Andreas Puelacher nach einer Sitzung der Trainer-Arbeitsgruppe in Lake Louise. „Nicht nur wir, auch die Slalomnationen Schweden, Frankreich oder Deutschland wollen das Rennen“, berichtete der ÖSV-Rennsportleiter. „Ich verstehe nicht, warum man schon im Vorwinter so tut, als ob es keine Möglichkeit gibt“, betonte Puelacher.Nur der Gletscherauftakt und die Rennen beim Finale werden laut Regulativ definitiv nicht nachgeholt. „Alle anderen Rennen sollte man versuchen, unterzubringen“, forderte Puelacher und verwies auf die Damen, bei denen das Levi-Rennen gleich in Aspen nachgetragen wurde. „Wir haben einen Weltcup-Plan, und den sollte man auch einhalten. Wir sind jedenfalls um jedes technische Rennen froh, das Marcel Hirscher fahren kann.“Hirscher kann jedes technische Rennen brauchenFür Hirscher selbst geht es diesen Winter immerhin um den Rekord eines fünften Weltcup-Gesamtsieges in Folge. Umso mehr träfe es den Technik-Spezialisten, würde Levi ersatzlos gestrichen.„Grundsätzlich versuche ich mich über so etwas nicht zu ärgern, weil ich es eh nicht beeinflussen kann“, versuchte Hirscher einerseits gelassen zu bleiben. „Aber schon am Saisonbeginn zu behaupten, man habe keinen Platz im Kalender, zeigt von Desinteresse“, ärgerte er sich dann doch zunehmend.apa