Mittwoch, 21. September 2016

Robert Brunner ist tot: Alberto Tomba trauert um seinen Freund

Robert Brunner ist tot. Manager, Experte, Vater. Sein einstiger Schützling, der noch heute zu den größten Skifahrern aller Zeiten zählt, trauert: Alberto Tomba nimmt Abschied von einem Freund.

Robert Brunner, wie man ihn kannte: Graues Haar, Winterjacke, immer auf der Rennstrecke.
Robert Brunner, wie man ihn kannte: Graues Haar, Winterjacke, immer auf der Rennstrecke. - Foto: © D

Die letzten Jahre seines Lebens war Robert Brunner von Krankheit gezeichnet. Der Sportmanager aus Sterzing litt an einem bösartigen Prostatatumor. Am Mittwoch erlag Brunner in Meran seiner Krankheit. Robert Brunner wurde nur 64 Jahre alt (STOL hat ein Kondolenzbuch angelegt).

Der Aufstieg von Robert Brunner zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten im internationalen Skizirkus begann vor vielen Jahren mit einem Namen: Alberto Tomba. Tomba war dreifacher Olympiasieger, zweifacher Weltmeister, Gesamtweltcupsieger. Und Brunner war sein Betreuer, sein Presse- und PR-Mann. Der Mann im Ziel.

Robert Brunner war der Mann im Hintergrund. Und doch mehr. 

 

„Während meiner Karriere hat mir Brunner beigestanden, mich motiviert und mit mir gefeiert – nach Siegen, aber nicht nur“, erinnert sich Tomba am Mittwoch. Er habe einen Freund verloren. „Ciao Robert, du wirst immer in unseren Herzen bleiben.“

Nach Tomba mehrere Jahre beim ÖSV

Nach dem Karriereende von Tomba 1996 arbeitete Brunner unter anderem für den Österreichischen Skiverband (ÖSV). So war er von 2001 bis 2010 Pressechef der ÖSV-Herren. Danach kehrte er als Teammanager nach Italien zurück. Seit der Saison 2011/12 hatte er keine offizielle Funktion mehr inne, tauchte aber immer wieder bei Weltcupveranstaltungen als Zaungast auf.

stol

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