Einen Tag nach dem Triumph von Teamkollegin Natalie Geisenberger waren auch die Weltmeister Tobias Wendl und Tobias Arlt im Sanki Sliding Centre von Krasnaja Poljana nicht zu schlagen.Mit seinem Sieg beim Olympia-Debüt beendete der Bayern-Express am Mittwoch auch die zwölf Jahre lange Siegflaute der traditionell starken deutschen Doppelsitzer.Hinter Wendl/Arlt konnten auch die Österreicher jubeln: Die zweimaligen Olympiasieger Andreas und Wolfgang Linger aus Hall in Tirol holten Silber, Dritte wurden die Letten Andris und Juris Sics. Mit Peter Penz und Georg Fischler befanden sich zwei weitere Nordtiroler nach dem ersten Lauf auf Medaillenkurs. Nach einem völlig verpatzten zweiten Durchgang, wo die beiden fast zu Sturz kamen, fiel das Duo auf den 19. Platz zurück.Den Grundstein für ihren Gold-Coup legten Wendl/Arlt im ersten Durchgang. Wie schon im Training kamen sie am besten mit der anspruchsvollen Eisrinne zurecht und durften sich dank Bahnrekord schon zur Renn-Halbzeit über ein beruhigendes Polster freuen.Im entscheidenden Lauf ließen die Seriensieger dann nichts mehr anbrennen – am Ende stand vor der Team-Staffel am Donnerstag das nächste Gold für die deutschen Rodler.Südtiroler Duos Sechste und SiebteChristian Oberstolz und Patrick Gruber konnten sich ihren Traum von der ersten olympischen Medaille auch bei ihrer vierten Olympia-Teilnahmen nicht erfüllen. Die Pusterer beendeten das Rennen auf dem sechsten Platz und sicherten sich damit ein olympisches Diplom. Nach dem ersten Wertungslauf lagen die beiden noch auf Rang sieben. Der Rückstand auf Wendl/Arlt betrug am Ende 1,086 Sekunden. Auf Bronze fehlten 0,229 Sekunden. Auch die Olympia-Debütanten Ludwig Rieder und Patrick Rastner konnten sich im zweiten Lauf um einen Platz verbessern und wurden schlussendlich mit einem Rückstand von 1,106 Sekunden auf die Sieger Siebte. Die vollständigen Ergebnisse gibt es hier. Weiter geht es für die Kunstbahnrodler schon am Donnerstagnachmittag. Ab 17.15 Uhr steht der Team-Bewerb auf dem Programm. stol/apa/dpa