Montag, 24. August 2015

Rote Startnummer für Doping-Sünder: Ja oder nein?

Es wäre ein Zeichen der Schande, ein Mahnmal: Immer mehr Athleten begrüßen eine mögliche Kennzeichnung von Doping-Sündern mit roten Startnummern bei Großevents. Was denkt Südtirol?

Rote Startnummern für Doping-Sünder: eine gute Idee?
Rote Startnummern für Doping-Sünder: eine gute Idee? - Foto: © shutterstock

Der Vorschlag stammt von Diskus-Olympiasieger Robert Harting. Doping-Sünder sollten mit roten Startnummern gekennzeichnet werden.

„Es ist schon eine gute Idee. Man sollte es schon offensichtlich gestalten, wenn Leute positiv getestet wurden“, sagte nun der deutsche Kugelstoßer David Storl am Sonntag nach dem Gewinn der Silbermedaille bei der Leichtathletik-WM in Peking. 

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„Man sollte auch Leute, die zweimal positiv getestet worden sind, von solchen Wettkämpfen ausschließen – wie zum Beispiel einen Justin Gatlin, der zweimal überführt wurde“, meinte der 25 Jahre alte Storl.

US-Sprinter Gatlin war zweimal wegen Dopings gesperrt und wurde am Sonntag im WM-Finale über 100 Meter hinter Usain Bolt Zweiter (STOL hat berichtet).

dpa/stol/ker

stol