Die größte Mühe hatten die „Springboks“ aus Südafrika beim 17:16 gegen Wales. Die großartig kämpfenden Waliser führten am Sonntag in Wellington bis zur 65. Minute mit 16:10, ehe ein Versuch des eingewechselten Südafrikaner Francois Hougaard die Wende brachte. Irland feierte mit 22:10 gegen die USA den einzigen europäischen Sieg am dritten WM-Tag.Im Spitzenspiel der Gruppe B musste am Vortag der WM-Zweite England beim 13:9 gegen den WM-Dritten Argentinien lange Zeit um den Sieg bangen. Die „Pumas“ aus Südamerika waren das bessere Team, führten 9:3, vergaben aber sechs Straftritte. Am Ende rettete Trittspezialist Jonny Wilkonson, Held beim WM-Sieg 2003, mit acht Punkten die in schwarzen Trikots spielenden Engländer.Neben den „All Blacks“ aus Neuseeland (41:10 gegen Tonga) überzeugte auch der große Nachbar Australien beim 32:6 gegen Italien. Allerdings erst in der zweiten Hälfte. Bis dahin war des den Mannen um Nick Mallett gelungen, den großen Favoriten mit 6:6 in Schach zu halten. Doch mit Fortdauer des Spiels schafften es die "Azzurri" nach einem Fehler in der neunten Minute immer weniger, die Vorstöße der "Wallabies" zu unterbinden.Der zweimalige WM-Zweite Frankreich unterstrich seine Ambitionen mit einem 47:21-Sieg gegen Japan und zeigte sich fit für den Vorrunden-Hit gegen Neuseeland am 24. September.