Sonntag, 13. August 2017

Rund 70 Südtiroler träumen von Olympia 2018

In knapp weniger als einem halben Jahr, vom 9. bis zum 25. Februar 2018, gibt es wieder Olympische Winterspiele, diesmal in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang. Wie immer bei Winterolympia werden auch diesmal einige Südtiroler bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mitreden. Zuvor wird es aber darum gehen, sich für Olympia zu qualifizieren. Und davon träumen Dutzende Sportler in unserem Land.

Die südkoreanische 44.000-Einwohner-Stadt Pyeongchang wird im Februar 2018 Schauplatz der Olympischen Winterspiele sein.
Die südkoreanische 44.000-Einwohner-Stadt Pyeongchang wird im Februar 2018 Schauplatz der Olympischen Winterspiele sein. - Foto: © APA/AFP

Natürlich fällt es im August schwer, an Winterolympia zu denken, allerdings gibt es schon Ende des Monats und Anfang September die ersten Weltcuprennen der Slopestyler und der Snowboardcrosser in Neuseeland und Argentinien.

Ein Blick zurück auf Sotschi 2014 beweist, dass tatsächlich Dutzende Südtiroler Wintersportler in Südkorea dabeisein dürften bzw. könnten: An den Winterspielen 2014 nahmen 48 Athleten aus Südtirol teil.

Und die Südtiroler waren in Russland auch erfolgreich, denn sie brachten 5 Medaillen heim: Christof Innerhofer gewann Silber in der Abfahrt und Bronze in der Super-Kombination. Bronze gewannen auch Armin Zöggeler bei den Rodlern, Carolina Kostner im Eiskunstlauf sowie die Biathlon-Mixed-Staffel mit Dorothea Wierer, Karin Oberhofer, Dominik Windisch und Lukas Hofer. 

Angesichts der Zusammenstellung der Nationalteam-Kader kann man schon jetzt - Sportart für Sportart - eine Prognose wagen, wer in Südkorea dabei sein könnte. Auch die meisten der Medaillengewinner von 2014 zählen dazu.

Nachfolgende Liste umfasst 72 Athleten, die die größten Chancen haben, in Pyeongchang dabeizusein. Dazu zählen Topathleten, die als Fixstarter gelten - sofern sie fit bleiben -, aber auch Außenseiter, die um das Olympiaticket bis zuletzt bangen werden. Die Weltcupergebnisse werden Spreu und Weizen trennen - und vielleicht auch noch andere Namen ins Spiel bringen.

Hier die Übersicht:

SKI ALPIN

Peter Fill
Dominik Paris
Christof Innerhofer
Manfred Mölgg
Patrick Thaler
Florian Eisath
Riccardo Tonetti
Simon Maurberger
Werner Heel

Manuela Mölgg
Johanna Schnarf
Verena Stuffer
Nicol Delago
Karoline Pichler
Verena Gasslitter
Anna Hofer

SKI LANGLAUF

Dietmar Nöckler
Stefan Zelger
Michael Hellweger

Debora Agreiter

SKISPRINGEN

Alex Insam

Manuela Malsiner
Lara Malsiner
Elena Runggaldier

NORDISCHE KOMBINATION

Samuel Costa
Armin Bauer
Lukas Runggaldier
Manuel Maierhofer
Aaron Kostner

BIATHLON

Lukas Hofer
Dominik Windisch
Andreas Plaickner

Dorothea Wierer
Alexia Runggaldier
Federica Sanfilippo
Karin Oberhofer (seit einem Monat Monat des kleinen Paul)

SNOWBOARD

Parallel
Roland Fischnaller
Aaron March
Christoph Mick
Edwin Coratti
Gabriel Messner

Nadya Ochner
Elisa Profanter

Cross
Omar Visintin
Emanuel Perathoner

FREESTYLE

Cross
Siegmar Klotz
Stefan Thanei
Marco Tomasi

Debora Pixner
Sabine Wolfsgruber

Slopestyle
Christof Schenk
Ralph Welponer

Silvia Bertagna

RODELN

Dominik Fischnaller
Kevin Fischnaller
Theo Gruber
Emanuel Rieder
Florian Gruber/Simon Kainzwaldner
Christian Oberstolz/Patrick Gruber
Ludwig Rieder/Patrick Rastner

Sandra Robatscher
Andrea Vötter

BOB

Patrick Baumgartner
Alex Verginer

SKELETON

Manuel Schwärzer

EISSCHNELLLAUF

Yvonne Daldossi

SHORTTRACK

Federica Tombolato
Nicole Botter Gomez

EISKUNSTLAUF

Carolina Kostner

stol/ds

stol