Mit diesen deutlichen Worten hat heute anläßlich eines Interviews Clemens Tönnies, Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04, seinem Trainer Felix Magath den Rücken gestärkt.Trotz des miserablen Saisonstarts und Tabellen-Platz 17 ist Tönnies sicher, dass Magath den Club wieder nach oben führt. Wie alle im Verein sei auch der Trainer unzufrieden mit der Situation, gleichwohl agiere Magath nicht „kopflos“. „Er weiß, wie er die Truppe da wieder herausführt. Ich habe nach wie vor großes Vertrauen zu ihm.“Man könne nach ein paar verlorenen Spielen nicht alles infrage stellen, sagte Tönnies und verwies auf die zahlreichen Trainerwechsel der vergangenen Jahre. „Es gab Zeiten, da haben wir drei Trainer gleichzeitig bezahlt. Da will ich nie wieder hin.“ Dieser „Zick-Zack- Kurs“ sei das Problem gewesen. Nun setze man auf Kontinuität, sagte Tönnies, der Magath de facto eine Job-Garantie bis zu dessen Vertragsende 2013 gab. Ihr Verhältnis sei keineswegs getrübt. „Wir haben zwar mal Differenzen, aber das ist doch kein Zerwürfnis. Es gibt keine Risse zwischen Felix Magath und Clemens Tönnies.“Gleichwohl erwartet der Schalke-Boss, dass Magath dem Club den ersehnte Titel beschert und erinnerte an dessen Versprechen, dass dies in den kommenden zweieinhalb Jahren gelinge. „Was man verspricht, das muss man auch halten – so ist es zumindest in Ostwestfalen, wo ich herkomme.“dpa