Sonntag, 25. September 2016

Schneller geht's nicht: Meister im Speedklettern in Bozen gekürt

Eine 15 Meter hohe Wand, die um fünf Grad geneigt ist, so schnell und präzise wie möglich zu meistern: Das ist Speedklettern. Bozen war am Samstag Schauplatz für die 17. Ausgabe der Italienmeisterschaften in dieser Sportart. 37 Teilnehmer stellten ihr Können unter Beweis.

Symbolbild
Symbolbild - Foto: © shutterstock

Über den Sieg bei den Herren konnte sich Leonardo Gontero freuen. „Ich war in guter Form und das Umfeld hat einfach gestimmt. Jetzt möchte ich mich voll auf die Gesamtwertung des Italiencups konzentrieren", sagte Gontero Auf den zweiten Platz schafft es Ludovico Fossali. Nachwuchstalent Gian Luca Zodda komplettierte das Podium.

Bei den Damen jubelte Elisabetta Dalla Brida über den ersten Platz auf dem Treppchen. „Ich habe mich gut auf den heutigen Tag vorbereitet und bin ein bisschen stolz auf meine Leistung“, jubelt die Siegerin. Giorgia Strazieri sicherte sich den zweiten Rang, die Bronzemedaille holt Vorjahressiegerin Silvia Porta.

Südtiroler Athelten mit respektablen Leistungen

Die Südtirolerin Andrea Ebner verbesserte in Bozen den Südtirol-Rekord im Speedklettern auf 12,20 Sekunden und belegte bei der Italienmeisterschaft den 8. Rang belegt.

Zwei weitere Lokalmatadorinnen, Nora Rainer und David Piccolruaz (beide 16/beide Meran) gingen für die Italien Gesamtwertung der Kombination von Lead, Boulder und Speed an den Start. Rainer sicherte sich Rang 12, Piccolruaz holte Platz 14.

"Eine Ehre" ein solches Event ausrichten zu dürfen

„Das zweite Mal so ein Event bei uns zu haben ist für mich eine Ehre“, meinte Martin Knapp, der Manager des Salewa Cube, in dem Meisterschaft ausgetragen wurde. „Solche Veranstaltungen sind wichtig, um diesen noch sehr jungen Sport zu fördern und die Athleten zu unterstützen“, zeigte sich Knapp überzeugt.

stol

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