Schwedens Langläufer haben am Sonntag in Krasnaja Poljana den Staffel-Bewerb über 4 x 10 km gewonnen und damit ihren Olympia-Triumph von Vancouver 2010 wiederholt.Vor den Augen seines Königs Carl XVI. Gustaf siegte Schlussläufer Marcus Hellner klar vor den Russen (+27,3 Sek.), die damit ihre erste Langlauf-Medaille bei den Heimspielen holten, und Frankreich (31,9)."Azzurri" FünfteFür Italien ging das Quartett der Nordischen Ski-WM 2013 ins Rennen: Der Brunecker Dietmar Nöckler eröffnete. Dann folgte der 41-jährige Giorgio di Centa, zweifacher Olympiasieger von 2006 (Staffel und Einzel über 50 km Freistil). Die erste Skating-Runde lief der Reischacher Roland Clara. Der Grödner David Hofer beendete das Rennen. Die vier "Azzurri" landeten auf dem guten fünften Platz. Startläufer Nöckler war nach wenigen Metern in einen Sturz mit Jens Filbrich verwickelt. Während der Deutsche nicht mehr auf Touren kamen, raffte sich der Brunecker sofort auf und übergab als Fünfter an Di Centa. Dieser übergab mit einem Rückstand von 41,7 Sekunden an Clara. Anders als im Einzelbewerb zeigte der Reischacher eine starke Leistung und brachte die "Azzurri" auf den vierten Platz. Diesen konnte Schlussläufer Hofer lange halten und schürte somit nochmal die Hoffnungen auf einen überraschenden Medaillengewinn. Auf den letzten Kilometern schwanden allerdings die Kräfte.Norweger enttäuschten Weltmeister Norwegen kam nicht über Rang vier hinaus, womit das Männer-Team um Superstar Petter Northug abseits des Sprints weiter nur bei einer Bronze-Medaille im Skiathlon durch Martin Johnsrud Sundby hält.Diese holte der erste norwegische Tour-de-Ski-Gewinner vor einer Woche, als es noch kalt in der Olympia-Region gewesen war. Doch seit dem Warmwetter-Einbruch haben die erfolgsverwöhnten Norweger massive Probleme."Wir haben schlechte Ski" „Die Form ist eigentlich gut, wir haben schlechte Ski. Ich weiß nicht, wie man das hinbekommen kann, denn normalerweise haben wir gute Ski für Nassschnee. Ich weiß nicht, was ich sagen soll“, lautete der Kommentar des bitter enttäuschten Chris Andre Jespersen, der als zweiter Läufer im klassischen Stil aussichtslos hinterhergelaufen waren.Damit war schon bei Halbzeit klar, dass das vor den Winterspielen als Topfavorit gehandelte Quartett leer ausgehen würde. Schon die norwegischen Damen waren am Vortag an einer Staffel-Medaille vorbeigelaufen. Die vollständigen Ergebnisse gibt es hier. stol/apa____________________________Mehr auf sportnews.bz