Gekämpft, gerackert und doch verloren: St. Martin biss heute über 120 Minuten die Zähne zusammen und kämpfte um jeden Ball, doch verloren die „Mortiner“ in der Elfmeterlotterie. Nach der Verlängerung stand es 1:1.Während Levico von Beginn an auf schnelle Pässe setzte, versuchte St. Martin, das heute ohne die wichtigen Stützen Schwellensattl, Pixner und Pichler antrat,mit den üblichen langen Bällen die Trentiner in Bedrängis zu bringen. Torraumszenen blieben in den ersten 90 Minuten der Partie weitgehend Mangelware.In der Verlängerung konnte Levico erstmals jubeln: Del Negro köpfte in der 108. Minute nach einem Eckball zur Führung der Trentiner ein. Diese hielt aber nur kurz. Sieben Minuten später erzielte David Theiner, ebenfalls per Kopf, den viel umjubelten Ausgleichstreffer. Dem Tor vorrausgegangen war ein weiter Einwurf, den Alexander Hofer per Kopf ideal auf Theiner verlängert hatte.In den letzten Minuten versuchten beide Mannschaften eine vorzeitige Niederlage zu vermeiden und konzentrierten sich auf die Abwehrreihen und auf Mittelfeldgeplänkel. Somit entstanden keine weiteren nennenswerten Torraumszenen.Die Entscheidung fiel erst im Elfmeterschießen, wobei die Spieler beider Mannschaften Nerven zeigten. Während bei St. Martin nur Lanthaler und Pamer vom Punkt aus erfolgreich waren, trafen drei Levico-Spieler, so dass der Traum von der Oberliga für St. Martin wie eine Seifenblase zerplatzte.rw