Samstag, 03. September 2016

Tennis: Novak Djokovic will Reform des Kalenders

Novak Djokovic hat sich am Freitag im Rahmen der US Open mit deutlichen Worten für eine Reform des Tenniskalenders ausgesprochen. „Ich bin schon lange der Überzeugung, dass es Änderungen braucht. Der Sport ist physisch äußerst anspruchsvoll geworden. Mehr Geld, größere Bedeutung, härtere Konkurrenz. Der Kalender ist aber seit Jahrzehnten gleich“, kritisierte der Weltranglistenerste.

Regt eine Reform des Wettbewerbskalenders an: Der serbische Tennisprofi und Weltranglistenerste Novak Djokovic.
Regt eine Reform des Wettbewerbskalenders an: Der serbische Tennisprofi und Weltranglistenerste Novak Djokovic. - Foto: © APA

Aufgrund der großen Strapazen gebe es auch immer mehr Verletzungen. „Das ist nicht gut. Wir wollen gesunde Spieler mit einer langen Karriere“, erklärte der Serbe. Sein Wort hat Gewicht, seit Sommer ist der 29-Jährige neben seiner sportlichen Vormachtstellung auch als Nachfolger von Roger Federer Präsident des ATP-Spielerrats.

Neuen Bewerben nicht abgeneigt

Nicht abgeneigt ist Djokovic aber neuen Wettbewerben. Den nach Rod Laver benannten Laver Cup hält er für eine „großartige Idee“. Vom 22. bis 24. September 2017 kommt es in Prag erstmals zum Tennis-Duell zwischen einem europäischen Team und Spielern aus dem Rest der Welt, nach Vorbild des Ryder Cups im Golf.

Federer und Rafael Nadal sowie die Legenden Björn Borg (Europa) und John McEnroe (Rest der Welt) als Kapitäne haben ihre Teilnahme bereits zugesagt. Djokovic überlegt noch.

apa/sda

stol