Ein Schiedsgericht des Nationalen Olympischen Komitees Italiens (CONI) lehnte Juves Antrag auf Rückgabe des Titels am Mittwoch mit der Begründung ab, es sei aus juristischen Gründen nicht für den Fall zuständig. Damit können die Turiner lediglich hoffen, bei einem Zivilgericht den aberkannten Titel zurückzuerhalten. Das Sportgericht des FIGC hatte Juventus den Meistertitel 2006 aberkannt und den Club in die zweite Liga strafversetzt, weil der damalige Juve-Manager Luciano Moggi mit Hilfe von korrupten Schiedsrichter Spiele zugunsten der Turiner manipuliert hatte. Der Meistertitel 2006 wurde Inter Mailand zugesprochen. Juve behauptet, dass auch Inter Einfluss auf Schiedsrichter genommen habe und fordert deshalb den Titel 2006 zurück. Da mögliche Inter-Vergehen verjährt sind, lehnte der FIGC Juves Antrag ab.apa