Montag, 18. Januar 2016

Top-Tennisspieler sollen Spiele manipuliert haben

Zu Beginn der Australian Open tauchen neue Berichte über mögliche Spielmanipulationen auf. Es sollen Weltklasse-Tennisspieler beteiligt gewesen sein, die auch beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres in Melbourne starten.

Foto: © APA/AP

Etliche Tennisprofis aus den Top 50 sollen Medienberichten zufolge in den vergangenen zehn Jahren in Spielabsprachen verwickelt gewesen sein. Dabei soll es sich um insgesamt 16 Weltklasse-Spieler handeln, berichteten die BBC und das US-Medium BuzzFeed am Montag kurz vor Beginn der Australian Open in Melbourne.

Die Informationen basieren auf geheimen Dokumenten, allerdings werden darin keine Namen genannt. Auch Partien in Wimbledon sollen betroffen sein. Zu den Beschuldigten zählen laut BBC und BuzzFeed Grand-Slam- Turnier-Sieger. Mehrere der betroffenen Spieler seien bei den Australian Open am Start, hieß es in den Medienberichten.

ATP-Chef Chris Kermode dementierte, dass die Verantwortlichen der Herren-Organisation Informationen über vermeintliche Absprachen von Tennisspielen zurückhielten. „Wir weisen jeden Vorwurf, dass Beweise über Wettmanipulationen verdrängt wurden, absolut zurück“, sagte Kermode am Eröffnungstag der Australian Open.

dpa

stol