Sonntag, 19. April 2015

Vettel nimmt 2. Ferrari-Sieg ins Visier: Worauf's in Bahrain ankommt

Der Große Preis von Bahrain verspricht an diesem Sonntag (17.00 Uhr MESZ/RTL und Sky) Hochspannung vom Start weg.

Foto: © LaPresse

Titelverteidiger und Vorjahressieger Lewis Hamilton steht auch auf dem Wüsten-Kurs auf der Pole Position, direkt neben dem WM-Spitzenreiter von Mercedes wird Sebastian Vettel den vierten Saisonlauf in Angriff nehmen. Der WM-Zweite und viermalige Weltmeister schob sich am Samstag in der Qualifikation zwischen Hamilton und dessen drittplatzierten Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg.

Der Große Preis von Bahrain: Darauf muss man achten

Doch nicht nur die Startaufstellung verspricht Hochspannung – ein Überblick, worauf man sonst noch achten muss:

KURVE EINS: Hat es in sich! Nur wenige Sekunden nach dem Start geht es für die 20 Autos in eine etwa 60-Grad-Kurve nach rechts. Innen herrscht höchste Platznot, außen können die Piloten gegebenenfalls in die großflächige Ausweichzone steuern, um Karambolagen zu entgehen. Das kostet Zeit. Ist die erste Runde überstanden, bleibt Kurve eins jedes Mal eine Herausforderung: Nach der über einen Kilometer langen Start- und Zielgeraden bremsen die Piloten von etwa 300 auf 60 Stundenkilometer.

REIFEN: Kein Asphalt ist rauer. Für die Pirelli-Gummis heißt das höchste Beanspruchung. Hinzu kommt der Sand aus der Wüste, der permanent auf die Strecke geweht wird. Er macht den sogenannten Grip nicht besser.

FUNKENFLUG: Die Bilder sind spektakulär. Funken sprühen bei 300 Sachen, wenn die Autos mit ihrem Unterboden auf den Asphalt schrammen. Dazu erhellt das gleißende Flutlicht die 5,412 Kilometer lange Strecke.

VETTEL: Gewinnt der 27 Jahre alte Heppenheimer das Rennen, feiert er seinen 41. Grand-Prix-Erfolg. Es wäre ein besonderer: Genauso viele gelangen der Formel-1-Legende Ayrton Senna.

RÄIKKÖNEN: Kommt der Finne aufs Podest, wäre es das erste Mal seit dem 6. Oktober 2013. Damals wurde Räikkönen im Lotus Zweiter beim Großen Preis von Südkorea.

dpa

stol