Der türkische Fußballverband (TFF) teilte am Montag mit, dass es für eine Verurteilung keine ausreichenden Beweise gebe. Außerdem hätten die Beschuldigten bisher keine Möglichkeit gehabt, sich gegen die Vorwürfe zu verteidigen. Allerdings laufen weiterhin auch verbandsunabhängige Ermittlungen der türkischen Justiz. Diese wolle man abwarten, hieß es beim TFF.Im türkischen Fußball sollen in der vergangenen Saison mindestens 19 Partien verschoben worden sein, darunter auch das wichtige Spiel von Fenerbahce Istanbul gegen Sivasspor, in dem Fenerbahce in der letzten Runde den Titel holte. Wegen des Betrugsskandals hat der TFF den Saisonstart um etwa einen Monat auf den 9. September verschoben. Eine weitere Verschiebung steht nach TFF-Angaben aber nicht zur Debatte.apa/dpa