„Ich habe nicht gesehen, was am Start passiert ist, aber es wurde mir bestätigt, dass es wieder der 'Erste-Runde-Spinner' (first-lap nutcase, Anm.) war“, sagte Webber über den in dieser Hinsicht schon mehrfach negativ aufgefallenen Franzosen Grosjean in einem Sky-Interview.„Während der Rest von uns darum kämpft, jedes Wochenende ordentliche Resultate zu erreichen, versucht er in jedem Rennen, so schnell wie möglich in die dritte Kurve zu kommen. (...) Vielleicht braucht er einen weiteren Urlaub.“Mit dem letzten Satz spielte der WM-Fünfte, dem nun schon 60 Punkte auf WM-Spitzenreiter Fernando Alonso fehlen, auf die Absenz von Grosjean im Italien-GP in Monza an.Damals hatte der gebürtige Schweizer eine Sperre für ein Rennen absitzen müssen, nachdem er in Belgien in der Startphase einen bösen Unfall verursacht und Ferrari-Star Alonso „abgeschossen“ hatte.Laut Webber ist Grosjean gefordert, seine gefährlichen Aktionen endlich selbstkritisch zu sehen. „Das war heute eindeutig sein Fehler. Wie viele Fehler kannst du machen, wie oft kannst du denselben Fehler bei Unfällen in der ersten Runde machen. Das ist eigentlich ziemlich beschämend für ihn auf diesem Niveau“, betonte Webber.apa/dpa