Sonntag, 24. Juli 2016

Whistleblowerin Stepanowa darf in Rio nicht starten

Trotz ihrer Mithilfe bei der Aufklärung des umfassenden Dopings in Russland darf Julia Stepanowa bei den Olympischen Spielen in Rio nicht an den Start gehen.

Julia Stepanowa, die als Whistleblowerin einen entscheidenden Beitrag bei der Aufdeckung russischer Dopingpraktiken geleistet hat, bekommt dennoch keine Starterlaubnis für Olympia.
Julia Stepanowa, die als Whistleblowerin einen entscheidenden Beitrag bei der Aufdeckung russischer Dopingpraktiken geleistet hat, bekommt dennoch keine Starterlaubnis für Olympia. - Foto: © APA/AFP

Der Antrag der Leichtathletin, beim Ringe-Spektakel im August als „neutrale“ Athletin unter der olympischen Flagge antreten zu dürfen, lehnte das Internationale Olympische Komitee ab.

Sie erfülle angesichts ihrer Doping-Vergangenheit trotz ihrer Verdienste um Aufklärung nicht die „ethischen Anforderungen“, teilte das IOC am Sonntag in Lausanne mit. Leichtathleten unter russischer Flagge dürfen in Rio nicht antreten.

dpa

stol