Dienstag, 14. März 2017

Wind als Spielverderber: Kein Weltcup in Lillehammer

Der Skisprung-Weltcupbewerb in Lillehammer ist am Dienstagabend starkem, böigen Wind zum Opfer gefallen. Die Jury entschloss sich während des ersten Durchgangs nach 25-minütigem Zuwarten zur Absage.

Stefan Kraft
Stefan Kraft - Foto: © APA/AFP

Erst 26 Athleten hatten ihre Sprünge absolviert, es führte der Oberösterreicher Markus Schiffner mit 137,5 Metern.

„Die Böen waren nicht kontrollierbar, wir wollten kein Risiko eingehen“, erklärte FIS-Renndirektor Walter Hofer in einem ORF-TV-Interview. In der nächsten Mannschaftsführersitzung werde über einen möglichen Nachtrag entschieden.

Lillehammer ist die zweite Station der neuen „Raw-Air“-Serie. Vier von insgesamt zehn Bewerben (16 Sprünge inklusive Qualifikationen und Teamkonkurrenzen) sind absolviert, Spitzenreiter ist Doppel-Weltmeister Stefan Kraft. Die Springer reisten noch am Dienstagabend anstatt Mittwochfrüh in den Norden nach Trondheim weiter, wo am Mittwochabend die Qualifikation angesetzt war. „Da kann ich mich ausschlafen und perfekt vorbereiten“, sagte Kraft.

apa

stol