Am Samstag war es bei den Winterspielen in Krasnaja Poljana Florian Winkler, der den Erfolgsrun von ÖSV-Trainern als Super-G-Kurssetzer fortführte. Anna Fenninger gewann mit fahrerischer und taktischer Meisterleistung Gold.Als nach elf Läuferinnen nur drei das Ziel gesehen hatten, war Winkler noch nicht ins Schwitzen gekommen: „Eigentlich nicht. Ich habe gesehen, dass es mit ein bisschen Taktik fahrbar ist. Ich glaube, dass es ein bisschen wilder ausgeschaut hat, wie es war. Es waren taktische Fehler von vielen. Und ich glaube, die Besten haben es recht gut gemeistert, haben auch gezeigt, wie es geht“, sagte der ÖSV-Speedtrainer im Zielraum, der niemanden mit der Setzung ärgern, aber die Aufgabe durchaus schwierig machen wollte.„War froh, dass wir nicht die ersten Nummern hatten“Winkler war an diesem Tag heiß begehrter Interviewpartner, denn so ein Ausscheidungsrennen sieht man nicht alle Tage. „Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht und war auch froh, dass wir nicht die ersten Nummern hatten. Das war ein bisschen ein Vorteil. Wir wussten, wir können uns das noch ein bisschen anschauen. Wir haben nachadjustiert, wir haben gesagt, man muss mit Taktik reinfahren, ein bisschen rausnehmen, dass wir dann die Höhe haben für den letzten Hang. Sie sind clever gefahren. Das ist voll aufgegangen“, erklärte der Tiroler.Von 49 gestarteten Läuferinnen kamen 31 ins Klassement.apa