Freitag, 24. März 2017

WM-Quali: Österreich und Italien feiern 2:0-Siege

Das ÖFB-Team bezwang zuhause Moldawien mit 2:0 und die "Azzurri" besiegten, ebenfalls zuhause, mit demselben Ergebnis hingegen Albanien.

Marcel Sabitzer brachte Österreich gegen Moldawien mit 1:0 in Führung.
Marcel Sabitzer brachte Österreich gegen Moldawien mit 1:0 in Führung. - Foto: © APA

Österreichs Fußball-Nationalmannschaft hat am Freitag in der WM-Qualifikation einen verdienten, aber späten 2:0-Heimsieg über die Republik Moldau bzw. Moldawien gefeiert. Die Tore vor 21.000 Zuschauern im Wiener Happel-Stadion erzielten Marcel Sabitzer (75.) und Martin Harnik (90.).

Das ÖFB-Team ist damit in Gruppe D weiter Vierter. Weiter geht es für die Auswahl von Marcel Koller am Dienstag in Innsbruck mit dem Testspiel gegen Finnland, am 11. Juni steigt die nächste WM-Quali-Partie in Irland. In diesem Match fehlen Marko Arnautovic und Stefan Ilsanker wegen Gelb-Sperren.

Sieg für Italien im Jubiläumsspiel von Rekordmann Buffon

Rekordmann Gianluigi Buffon hat in seinem 1000. Pflichtspiel standesgemäß einen Sieg ohne Gegentor gefeiert. Der 39 Jahre alte Torhüter-Veteran kam am Freitag in der WM-Qualifikation mit der italienischen Fußball-Nationalmannschaft zu einem 2:0 (1:0) gegen Albanien in Palermo. „SuperGigi“ sorgte dabei zugleich für eine weitere Bestmarke: Mit dem 168. Länderspiel stellte einen europäischen Rekord auf.

Daniele De Rossi brachte die „Squadra Azzurra“ in der zwölften Minute per Foulelfmeter in Führung, Ciro Immobile erzielte den zweiten Treffer (71.). Durch den vierten Sieg im fünften Spiel liegt Italien in Gruppe G mit 13 Punkten weiter gleichauf mit Ex-Weltmeister Spanien, der gegen Israel 4:1 gewann.

Leuchtraketen aufs Spielfeld

Überschattet wurde das Spiel von einer Unterbrechung in der 58. Minute, als albanische Fans Leuchtraketen auf das Spielfeld geworfen hatten. Der Schiedsrichter schickte die Teams für neun Minuten in die Kabinen. Schon nach dem Elfmeterpfiff im ersten Durchgang hatten sich die albanischen Fans daneben benommen.

Buffon prägt den Fußball in seinem Heimatland schon seit zwei Jahrzehnten. Lediglich zwei Titel fehlen dem Keeper noch, vor allem der lang ersehnte erste Triumph in der Champions League mit seinem Club Juventus Turin. Europameister kann er aber wohl nicht mehr werden – bei der EM 2020 wäre er 42 Jahre alt. Weltmeister kann Buffon dagegen sogar noch ein zweites Mal nach 2006 werden: Denn bis zur WM-Endrunde 2018 in Russland will er auf jeden Fall weitermachen.

apa/dpa

stol