„Ich nehme die ganze Schuld auf mich. Es gibt keine Entschuldigung für das was vorgefallen ist. Ich möchte mich beim FC Südtirol, bei den Trainern, Teamkollegen und Fans entschuldigen. Ich bin am Boden zerstört, dennoch liegt mir am Herzen eines klarzustellen: Ich wollte den Klassenerhalt mehr als alles andere“, so Zomer, dessen Stellungnahme von der FCS-Website veröffentlicht worden ist.„Ich habe den Ball mit dem Oberkörper am Boden gesichert. Der gegnerische Spieler (Lapadula; Anm.d.Red.) kam mit ausgestrecktem Bein auf mich zu und ich hatte Angst, er würde mich mitten ins Gesicht treffen. Ich wollte ihn nur verbal zurechtweisen. Es war nicht meine Absticht, dem Gegner einen Stoß zu verpassen, jedoch habe ich überreagiert. Mir war in diesem Moment überhaupt nicht klar, dass das Spiel so gut wie beendet war“, so die Version des Vorfalls aus der Sicht von Zomer.Die Anspannung, der er über 95. Minuten ausgesetzt gewesen sei, habe ihm einen bösen Streich gespielt. Wer ihn kenne, wisse genau, dass es nicht seine Art sei, so zu reagieren. „Bis Sonntag habe ich mir in meiner gesamten Karriere lediglich eine rote und gelbe Karte bei einem Foul als letzter Mann eingefangen. Ich kann den Ärger des Vereins, der Trainer sowie der Teamkollegen mir gegenüber gut verstehen, aber mir geht es genauso schlecht wie ihnen, zumal ich mit meinem Verhalten den Abstieg verursacht habe. Im Laufe der Woche werde ich mich mit dem Vereinsvorstand zu einer Aussprache treffen“, heißt es abschließend.