Mittwoch, 01. September 2021

1. Halbjahr 2021: Anzahl der Konkurse in Südtirol

Im 1. Halbjahr 2021 in Südtirol wurden 21 Konkurse eröffnet. Trotz des Covid-19-Notstandes ist die Zahl der eröffneten Konkurse gegenüber dem gleichen Zeitraum der Jahre 2019 und 2018 nicht angestiegen, erklärt das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) am heutigen Mittwoch in einer Aussendung.

Im 1. Halbjahr von 2021 wurden 21 Konkursverfahren eröffnet.
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Im 1. Halbjahr von 2021 wurden 21 Konkursverfahren eröffnet. - Foto: © shutterstock
In den ersten 6 Monaten des Jahres 2021 wurden in Südtirol 21 Konkursverfahren eröffnet. Im selben Zeitraum des Vorjahres waren es nur 7. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Bearbeitung von Konkursanträgen im Zeitraum vom 9. März bis zum 30. Juni 2020 gemäß Artikel 10 des Gesetzesdekrets Nummer 23 vom 9. April 2020 ausgesetzt wurde und folglich kein Konkursverfahren gegen die Schuldnerunternehmen eröffnet wurde.

Im 1. Halbjahr der Jahre 2019 und 2018 gab es jeweils 30 beziehungsweise 34 eröffnete Konkursverfahren. Die Befürchtung, dass aufgrund der Corona - Krise die Zahl der gescheiterten Unternehmen im Jahr 2021 ansteigen würde, scheint sich also bislang nicht bewahrheitet zu haben, schreibt die ASTAT weiter.

46 abgeschlossene Konkursverfahren

Die meisten Konkurse wurden im Sektor Handel und in den sonstigen Dienstleistungen mit jeweils 7 Konkursen gemeldet. In den Bereichen Produzierendes Gewerbe und Baugewerbe gab es jeweils 3 und im Gastgewerbe nur eine Konkurseröffnung.

Die eröffneten Konkursverfahren betrafen die Bezirksgemeinschaften Bozen (9 Verfahren), Eisacktal (5 Verfahren), Pustertal und Burggrafenamt (jeweils 3 Verfahren) sowie Überetsch-Südtiroler Unterland (1 Verfahren).

Im 1. Halbjahr 2021 wurden 46 Konkursverfahren abgeschlossen, wobei im Durchschnitt 66 Gläubiger je Verfahren zugelassen wurden.

stol