Freitag, 13. Januar 2017

10 neue Aufstiegsanlagen in Betrieb genommen

Die 2016 fleißig aufgebauten 5 Sessel-, Kombi- und Kabinenbahnen sowie die 5 Schlepplifte wurde in der Wintersaison 2016/2017 in Betrieb genommen.

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Foto: © shutterstock

Im Skigebiet Ratschings wurde die kuppelbare 8er-Sesselbahn „Enzian“ errichtet, als Ersatz für die bestehenden 4er-Sessellift. „Dabei handelt es sich um die erste 8er Sesselbahn Italiens“, sagt der Direktor des Landesamts für Seilbahnen Markus Pitscheider.

Zwei Wochen später konnte auch die zweite 8er Sesselbahn Italiens abgenommen werden, und zwar im Skigebiet Gröden/Plan de Gralba. Dort ersetzt die mit Sitzheizung ausgestattete kuppelbare 8er-Sesselbahn „Gran Paradiso“ den alten Schlepplift.

10er-Kabinenbahn ersetzt zwei 3er-Sessellifte auf der Plose

Auf der Plose wurde anstelle von zwei 3er-Sesselliften die neue 10er-Kabinenbahn „Pfannspitz“ gebaut. Im Skigebiet Obereggen ist die Kombibahn „Laner“ neu und ersetzt den 4er-Sessellift mit fixen Klemmen. Im Skigebiet Klausberg konnte bereits im Juni die kuppelbare 10er-Kabinenbahn „Klausberg“ den Betrieb aufnehmen. Sie fährt anstelle der alten 6er-Kabinenbahn. 

In Luttach im Ahrntal wurde der neue Dorflift „Weißenbach“ errichtet. In Untermoi wurde der Schlepplift „Antermoia“ ersetzt. Erneuert wurde der Schlepplift „Bergerlift“ in Rain in Taufers. In Reinswald im Sarntal wurde der Schlepplift „Anger“ ersetzt. Ebenfalls durch einen neuen Lift ersetzt wurde der Schlepplift „Gasse“ in Ridnaun.

Die bestehenden Dorflifte waren zwischen 40 und 50 Jahre alt, sodass laut Pitscheider eine Erneuerung erforderlich war; auch wurde bei dieser Gelegenheit die Auffahrtsspur den heutigen Bedürfnissen angepasst.

Arbeiten für neue Seilbahn Burgstall-Vöran aufgenommen

Alle Anlagen konnten rechtzeitig vor der Wintersaison von den Technikern des Landesamtes für Seilbahnen abgenommen werden. Außerdem wurden nach erfolgter Generalrevision fünf kuppelbare Bahnen, zwei Sesselbahnen und 14 Schlepplifte abgenommen.

Insgesamt, so Pitscheider, seien im Jahr 2015 in Südtirol bis rund 45 Millionen Euro in Seilbahnen, ausgenommen Skipisten, Beschneiungsanlagen, Schneefahrzeuge und andere Infrastrukturen, investiert worden. Und auch abseits der Skigebiete tut sich bei den Aufstiegsanlagen etwas: Im Oktober haben die Arbeiten für die neue Seilbahn Burgstall–Vöran mit Kabinen zu 35 Personen begonnen. Die Fertigstellung ist für Herbst 2017 geplant.

stol

stol