Nach Angaben der AGCM hat Revolut „irreführende Aussagen über die angebotenen Investmentdienstleistungen verbreitet und bei der Abwicklung der Bankdienstleistungen aggressive und täuschende Methoden angewandt“.<BR /><BR />Die Sanktionen betreffen Revolut Securities Europe UAB, die innerhalb der Gruppe Investmentdienstleistungen in Europa anbietet, sowie die Revolut Group Holdings Ltd.<BR /><BR />Die Behörde belegte die beiden Unternehmen mit insgesamt fünf Millionen Euro Strafe wegen Verstößen gegen die Artikel 20, 21 und 22 des Verbraucherschutzgesetzes. Demnach hätten sie bereits beim ersten Werbekontakt keine klaren Informationen über zusätzliche Kosten und Einschränkungen bei provisionsfreien Investitionen gegeben.<BR /><BR />Zudem verhängte die AGCM gegen Revolut Group Holdings Ltd. und Revolut Bank UAB eine weitere Strafe von insgesamt fünf Millionen Euro, weil sie ihre Kontoverwaltung auf aggressive Weise betrieben und relevante Informationen über Bedingungen, Einschränkungen und Sperrungen von Zahlungskonten entweder nicht oder unklar bereitgestellt hatten.<h3> Revolut geht in Berufung</h3>Revolut selbst widerspricht dem Urteil in einer ersten Stellungnahme und hat angekündigt, dagegen in Berufung zu gehen. „Wir sind zuversichtlich, dass unsere Kommunikation klar und transparent ist. Der Schutz unserer Millionen von Kunden hat für uns oberste Priorität“, schrieb die Neobank in einer Aussendung.