Der Abgasskandal, die Diskussionen über die Schädlichkeit von Stickoxiden und drohende Fahrverbote haben dem Diesel deutlich zugesetzt. 2017 wurden erstmals seit langem in der EU weniger Fahrzeuge mit Dieselantrieb verkauft wie mit Benzinmotor. Und der Trend scheint sich heuer fortzusetzen: Allein in Deutschland ging die Zahl der neu zugelassenen Diesel-Fahrzeuge im Jänner um 17,6 Prozent zurück.Die wegweisende Entscheidung des deutschen Bundesverwaltungsgerichtes vom Dienstag wird voraussichtlich das Ihrige noch dazutun. Demnach dürfen Städte, in denen die Grenzwerte für Stickoxide nicht eingehalten werden, Diesel-Fahrzeuge aussperren. Der Diesel – ein Auslaufmodell? Nicht überall. In Italien – und auch in Südtirol – haben die Diskussionen rund um Gesundheitsgefährdung und Schummelsoftware bislang nicht zu wesentlichen Rückgängen bei den Diesel-Verkäufen geführt, wie der „WIKU“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet.In Südtirols Autohäusern ist der Diesel demnach nach wie vor gefragt. „Im Flottenbereich – vom Pkw bis zum Schwertransport – ist der Diesel sowieso die Nummer eins. Und der private Autokäufer wägt zwar etwas mehr ab, vor allem weil die Benzinmotoren etwas besser geworden sind, aber vor allem diejenigen, die viel auf das Auto angewiesen sind, greifen immer noch zum Diesel“, sagte beispielsweise ein Händler dem „WIKU“.Warum die Südtiroler dem Diesel die Treue halten und weshalb sich selbst Experten uneins über seine Zukunft sind, lesen Sie im aktuellen „WIKU“. stol