Dienstag, 01. März 2016

134 Millionen für Forschung und Innovation

Die Landesregierung hat am Dienstag das Landesprogramm für Forschung und Innovation 2016 genehmigt. 134 Millionen Euro beträgt das heurige Budget der Landesabteilung für Innovation, Forschung und Universität.

Badge Local
Foto: © shutterstock

Südtirol liegt in Punkto Investitionen in Forschung & Entwicklung weit hinten im Vergleich zu den EU-Zielen „Europa 2020“– auch im Vergleich zu seinen Nachbarprovinzen. Die Forschungsquote (Ausgaben F&E/ BIP)  betrug 2013 hierzulande nur 0,63 Prozent. Im Trentino war sie zweieinhalbmal so hoch, in Tirol sogar fünfmal so hoch und damit über dem EU-Ziel von drei Prozent.

„Die höhere Forschungsquote in den Nachbarregionen rührt daher, dass beide jeweils über historisch gewachsene Universitäten verfügen", erklärt der Landeshauptmann die Unterschiede. „Dementsprechend höher sind deren Forschungsausgaben – und das wiederum erhöht die Forschungsquote."

Wer nicht genug in F&E investiert, bei dem bleiben auch die Innovationen auf der Strecke. Vor diesem Hintergrund sind die Bemühungen des Landes Südtirol, die unternehmerischen Investitionen in die Zukunft unserer Wirtschaft zu unterstützen, mehr als gerechtfertigt.

Allein das Budget der Abteilung 34 beträgt heuer 134 Millionen Euro – das sind etwa 30 Millionen mehr als im vergangenen Jahr: Mit rund 62 Millionen werden die Hochschulen gefördert, knapp 40 Millionen erhalten Forschungseinrichtungen wie Eurac, das Institut für Innovative Technologien und das Fraunhofer Institut; mit den übrigen 33,3 Millionen fördert die Landesabteilung 34 die Innovation in den Unternehmen.

Die Mittel für dieses Budget stammen zu einem guten Teil aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Das Resultat dieser Bemühungen: Immerhin 50 Prozent aller Südtiroler Unternehmen haben sich in den letzten Jahren mit Innovationen auseinandergesetzt und 30 Prozent eine Produkt- oder Prozessinnovation effektiv eingeführt.

stol

stol