2012 feierte das Projekt enertour seinen 5. Geburtstag. Aus diesem Anlass wurde unter allen enertour-Teilnehmern eine groß angelegte Umfrage gemacht, deren Ergebnisse am Dienstag präsentiert wurden.Oberstes Ziel der TIS war es zu ermitteln, welchen Nutzen das Projekt den Teilnehmern bringt, welches seine Stärken und Schwächen sind und in welche Richtung die Initiative in den kommenden Jahren fortgeführt werden sollte. Im Besonderen sollte gemessen werden, ob es enertour in diesen fünf Jahren gelungen ist, einen Beitrag zur Verbreitung von „Innovationen Made in Südtirol“ über die Landesgrenzen hinaus zu leisten.Der Online-Fragebogen ging an rund 2000 Kontakte in ganz Italien. Die Rücklaufquote belief sich auf gute zehn Prozent: insgesamt 190 Fragebögen wurden ausgefüllt. Die Ergebnisse der Umfrage können sich durchaus sehen lassen, erklärte der TIS: „Der messbare Mehrwert für Südtirol ist im Verhältnis zu den investierten öffentlichen Mitteln größer als erwartet.“ Unter anderem wurden die Teilnehmer nämlich gefragt, ob sie ein Unternehmen beauftragt oder das Produkt eines Unternehmen gekauft haben, das sie im Rahmen der enertour kennen gelernt haben.36 Prozent der Befragten haben mit ja gestimmt und auch gleich die Höhe der getätigten Investitionen beziffert. Das Ergebnis: von 2007 bis 2012 haben die enertour-Teilnehmer 5,6 Millionen in Südtirols Green-Economy-Unternehmen investiert. Vergleicht man diesen Wert mit den öffentlichen Mitteln von 0,4 Millionen Euro, die das Land Südtirol in enertour investiert, so entsteht ein Kosten-Nutzen-Verhältnis für Südtirol von 1:14. Ziel der enertour ist es, den Teilnehmern praktisches Wissen und konkrete Lösungsansätze rund um die Themen Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu vermitteln, indem über 150 Energieprojekte in Südtirol zur Schau gestellt werden.Dabei werden die Stärken der Green Region Südtirol aufgezeigt und beworben. Seit 2006 haben rund 9000 Personen aus ganz Italien und anderen europäischen Staaten dieses Angebot in Anspruch genommen.stol