„Die Diplomarbeiten müssen aktuell, originell und Sektor bezogen sein“, erklärt die EbK-Verantwortliche Renate Kostner. Veronica Dalla Lana habe all diese Kriterien erfüllen können: „Wir freuen uns, das Stipendium erstmals vergeben zu können“, so Kostner. Dalla Lana promovierte in Betriebswirtschaft an der Universität IULM Mailand. Sie schrieb über „Ressourcen und Fähigkeiten für einen globalen Wettbewerbsvorteil. Der Fall Würth.“ Hauptargument der Diplomarbeit ist die immer wichtiger werdende Rolle der Ressourcen und Fähigkeiten eines Unternehmens. Als Fallbeispiel hat sie die Firma Würth untersucht. Dalla Lana kam in ihrer Diplomarbeit zum Schluss, dass Betriebskompetenzen innerhalb eines Unternehmens eine fundamentale Rolle spielen, um auf dem Markt bestehen zu können. Dies gelte für kleine als auch für große Betriebe. „Unternehmen müssen die Ressourcen, die sie besitzen, richtig kombinieren. Mit immer fortlaufenden Investitionen können sie ihre Rolle am Markt festigen und sich weiterentwickeln. Die bereits bestehenden Ressourcen müssen dabei geschützt und neue laufend erworben werden,“ erklärt Dalla Lana.Wer kann um ein solches Stipendium ansuchen? Anrecht auf das Stipendium der EbK haben alle Studenten, wenn ein Elternteil im Tertiärsektor tätig ist und die Grundvoraussetzung der regelmäßigen Einzahlungen an die EbK und Ascom/Covelco erfüllt.Es werden zwischen 1000 und 1500 Euro ausbezahlt. Das Stipendium wird bis auf 3000 Euro erhöht, wenn das Thema die Bilaterale Körperschaft selbst ist.Die Voraussetzungen für das Stipendium im Detail sind im Internet unter www.ebk.bz.it zu finden.