Freitag, 15. Januar 2021

Bittere Pille: Südtirols Skigebiete dürfen nun doch nicht öffnen

Nichts mit Skibetrieb: Südtirols Aufstiegsanlagen dürfen nun doch nicht am Montag öffnen. Dies berichtet das Tagblatt „Dolomiten“ am Freitag. Die Gründe für die Verschiebung des Öffnungstermins erfahren Sie hier.

Die Skifahrer und Liftbetreiber müssen sich gedulden.
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Die Skifahrer und Liftbetreiber müssen sich gedulden. - Foto: © © Alex Filz
Land und Liftbetreiber einigten sich bei einem Treffen am Donnerstagabend auf die Verschiebung der eigentlich schon fixierten Öffnung am Montag, 18. Jänner.

Gründe dafür sind mehrere. Einerseits hat der Staat das Reiseverbot zwischen Regionen bis 15. Februar verlängert, andererseits ist die Lage in Südtirol selbst unsicher und zudem kamen am Donnerstagvormittag plötzlich Zweifel zu den Ausgleichszahlungen des Staates auf, die bei einem Alleingang Südtirols womöglich nicht ausgezahlt werden.



Einen fixen Öffnungstermin gibt es noch nicht. Vermutlich werden die Skigebiete nicht vor Mitte Februar öffnen, so wie auch Rom es vorsieht.

Die italienische Regierung will mit einer am Samstag in Kraft tretenden neuen Verordnung die geplante Öffnung der Skipisten auf den 15. Februar verschieben. Die Regierung gibt damit dem Druck des Wissenschafter-Komitees nach, das das Gesundheitsministerium im Umgang mit der Coronavirus-Epidemie berät.

Eine mehr als bittere Pille nicht nur für die Skifahrer, sondern vor allem für Betreiber und Mitarbeiter, die weiter ohne Job dastehen. Die Wut und die Enttäuschung ist teils groß.

Unter anderem der Geschäftsführer des Skigebietes Ulten-Schwemmalm, Franz Holzknecht, äußerte im STOL-Video seinen Unmut über die Entscheidung.

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Noch vor 2 Tagen zeigte sich Tourismus-Landesrat Arnold Schuler im STOL-Interview bezüglich der geplanten Öffnung am Montag (18. Jänner) mehr als sicher und auch in Hinblick auf die staatlichen Ristoro-Zahlungen hatte er bei einem Alleingang Südtirols keine Bedenken.




bv/vs