Dienstag, 05. Juni 2018

2. Brenner Meeting im Juni

Am 12. Juni findet im Bozner NOI Techpark ein 2. Verkehrsgipfel zur Brennerachse nach jenem im München statt. Dabei geht es um weniger Verkehr auf der Brennerachse.

Badge Local

Das Brenner Meeting wurde von Pat Cox, dem für den EU-Korridor zwischen Skandinavien und dem Mittelmeer zuständigen Koordinator, einberufenen. Teilnehmen werden die Verkehrsminister der Staaten Deutschland, Österreich und Italien, sowie die Landeshauptleute der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino und Vertreter aus Bayern sowie dem Veneto.

Im Mittelpunkt stehen dabei Maßnahmen für weniger Verkehr auf der Brennerachse, die die länderübergreifenden Arbeitsgruppen zum Verkehrsmanagement, zum Monitoring, zur Maut und zur Rollenden Landstraße (RoLa) ausgearbeitet haben.

„Jedes Jahr rollen rund 2,5 Millionen Lkws über den Brenner, deshalb ist ein schnelles Eingreifen angezeigt, und zwar mit Maßnahmen für weniger Umweg-Verkehr durch die günstigere Maut, mit Maßnahmen für mehr Warentransport auf der Schiene und auch mit einem Verbot des Schwerverkehr-Transits auf der Staatsstraße“, unterstrich Landeshauptmann Arno Kompatscher bei der Pressekonferenz zur Sitzung der Landesregierung am Dienstag.

Unter den Punkten, die beim zweiten Brenner Meeting behandelt werden sind die Korridormaut mit dem Ziel, die Tarife den anderen alpenquerenden Routen anzugleichen, das Verkehrsmonitoring mit der Möglichkeit, eine Obergrenze für den Schwerverkehr einzuführen, die Förderung der RoLa und des kombinierten Transports ebenso wie die Schaffung eines einheitlichen abgestimmten Systems für den grenzüberschreitenden Bahnverkehr.

lpa

stol