Freitag, 27. November 2015

2014: Seilbahnen transportierten stündlich 500.000 Leute

2014 gab es in Südtirol 372 Seilbahnanlagen, die zusammen eine Förderleistung von 512.126 Personen pro Stunde hatten. Sämtliche Daten zu den Aufstiegsanlagen hat das Landesamt für Seilbahnen nun in einer Broschüre herausgegeben.

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Foto: © shutterstock

Die Aufstiegsanlagen seien die traditionsreichsten, innovativsten und umweltfreundlichsten Fortbewegungsmittel in Südtirol, so Mussner. „Mit einem Jahresumsatz von 280,5 Millionen sind die Aufstiegsanlagen auch von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung.“

Die höchste Förderleistung erzielte im Jahr 2014, wie schon in den Jahren zuvor, der Planungsraum Gröden-Seiseralm, und zwar mit 110.782 Personen pro Stunde, gefolgt von Hochabtei mit 83.226 Personen pro Stunde und Pustertal mit 66.407 Personen pro Stunde. Am meisten Personen (66 Prozent) haben dabei die Umlaufbahnen mit betrieblich lösbaren Fahrzeugen befördert, gefolgt von den Sessel- und Korbliften (19,3 Prozent) und den Schleppliften (zwölf Prozent).

2014 wurden sechs neue Anlagen gebaut, unter anderem die Kabinenbahn „Rosim“, die die Skigebiete Sulden-Kanzel und Madritschjoch verbindet. Im Skigebiet „Karerpass“ wurde der Dreiersessellift „Tschein“ durch eine Einseilumlaufbahn mit betrieblich lösbaren Sechser-Sesseln ersetzt. Für eine bessere Bedienung der „Sellaronda“ wurde in Corvara im die Sesselbahn „Borest“ durch eine Kabinenbahn ersetzt, die eine Förderleistung von 3000 Personen pro Stunde hat. Außerdem wurde der Dreier-Sessellift „Pralongia“ mit einer neuen Sechser-Sesselbahn mit betrieblich lösbaren Klemmen ersetzt. Im Hochpustertal wurde die Verbindung der Skigebiete Rotwandwiese und Helm durch den Bau der beiden Kabinenbahnen „Drei Zinnen“ und „Stiergarten“ verwirklicht.

Die Broschüre „Seilbahnen in Südtirol 2014“, die das Landesamt für Seilbahnen gemeinsam mit dem Verband der Seilbahnunternehmer herausgegeben hat, gibt es kostenlos im Landesamt für Seilbahnen, Silvius-Magnago-Platz 3 in Bozen.

stol