AGS-Obmann Werner Spitaler erklärte in seiner Rede, dass die Geschäfte ein gelungenes Beispiel für eine „funktionierende Nahversorgung im Bereich von Produkten für die Landwirtschaft“ darstellten. Die Standorte befinden zwischen dem Vinschgau und dem Bozner Unterland. Daraus ergebe sich eine Stärke der Gruppe: „Wir sind immer nah an unseren Kunden und können flexibel auf ihre Bedürfnisse und Anforderungen reagieren.“ Flexibilität ist heute laut Spitaler ein wichtiger Faktor: „Der Markt ändert sich ständig, zugleich nimmt der Preisdruck kontinuierlich zu. Durch die Organisation in der Gruppe können wir in Verhandlungen mit Lieferanten bessere Bedingungen erzielen, am Markt sichtbarer sein und uns so als ernstzunehmender Mitbewerber behaupten, ohne die Eigenständigkeit unserer familiengeführten Mitgliedsgeschäfte aufgeben zu müssen.“„Das hohe Fachwissen ist sicherlich ein wichtiger Grund dafür, warum die AGS-Geschäfte seit so vielen Jahren erfolgreich bestehen können“, meinte Dieter Steger, der Direktor des Handels- und Dienstleistungsverbandes (hds) dazu. Einige Mitgliedsgeschäfte würden bereits in der zweiten oder dritten Generation geführt. „Kontinuität und Kompetenz zahlen sich im Einzelhandel aus, wie man sehen kann“, so Steger.