Donnerstag, 01. März 2018

3. März: Tag des freien Sonntages

Sonntag schafft Gemeinschaft: Besonders für Familien sei es wichtig, einen Tag in der Woche zu haben, an dem alle Mitglieder gemeinsame Zeit verbringen können, betont der Katholische Familienverband am Donnerstag.

Der KFS betont, dass ein gemeinsamer Tag in der Woche als Partner oder Familie wichtig sei.
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Der KFS betont, dass ein gemeinsamer Tag in der Woche als Partner oder Familie wichtig sei. - Foto: © shutterstock

Der 3. März ist der internationale Tag des freien Sonntags. Auch der Katholische Familienverband Südtirol KFS ist Mitglied der Südtiroler Allianz für den arbeitsfreien Sonntag und propagiert seit jeher die gesetzlich verankerte Sonntagsruhe, für die sich vor kurzem auch die Landesregierung stark gemacht hat.

„Kinder brauchen Rituale, Feste und Traditionen. Sie geben dem Alltag Struktur, machen ihn vorhersehbar, lindern Ängste, schaffen Identität und sind ganz nebenbei noch tolle Erziehungshelfer. Beziehungen – egal ob zwischen Partnern oder Eltern und Kindern - werden durch ritualisierte Abläufe erleichtert“, weiß Angelika Mitterrutzner, KFS-Präsidentin. Den Sonntag als ersten Tag der Woche zu feiern, ist ein besonders wertvolles Ritual. Es ist nicht ausschlaggebend, ob ein Ausflug unternommen, der Gottesdienst besucht, gemeinsam gekocht oder gespielt wird. Aus dem Fest können alle Familienmitglieder Kraft und positive Energie für die neue Woche schöpfen.

Das Problem mit der Kinderbetreuung 

Dennoch würden es sich Väter und Mütter sogar wünschen, sonntags arbeiten zu können, so der KFS. Es sei für viele die ideale Lösung, wenn Eltern nicht am gleichen Tag frei hätten, weil so das Dilemma mit der Kinderbetreuung an noch einem Tag in der Woche gelöst sei.

Was den Zusammenhang zwischen Kinderbetreuung und Sonntagsarbeitszeiten betrifft, stellt sich die Frage, ob Eltern tatsächlich sonntags arbeiten möchten oder ob ihnen schlichtweg keine anderen Möglichkeiten bleiben.

stol

stol