Das bedeutet, dass pro 100.000 Einwohner über 100 Ladepunkte für E-Autos bereitstehen. Im gesamtstaatlichen Vergleich liegt Südtirol, gemeinsam mit dem Trentino, damit an erster Stelle. Am Donnerstag wurde das gemeinsame Projekt der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA), von Alperia mit der Tochterfirma Neogy, dem Südtiroler Konsortium ARO im Wirtschaftsverband lvh und der Bozner Firma Alpitronic mit einer Vorstellung der Ergebnisse abgeschlossen.<h3> Dichtes Ladenetz: Voraussetzung für Erfolg von E-Autos</h3> Im privaten Bereich soll ein dichtes Ladenetz die Entscheidung zum Kauf eines E-Autos erleichtern, erklärte Landesrat Daniel Alfreider. „Wir sind auf dem richtigen Weg. 2020 wurden in Südtirol 1900 E-Fahrzeuge zugelassen, 2021 waren es dann schon über 2500 Elektroautos.“<BR /><BR />Das Projekt wurde von Green Mobility in der STA im Auftrag des Landes abgewickelt. „Finanziert wurden die Schnelladestationen vom Land Südtirol mit Unterstützung des Ministeriums für Infrastruktur und Transport in Rom“, sagt Harald Reiterer von Green Mobility. <h3> Tankstellen entlang der MeBo, in Niederdorf, Rabland und Leifers</h3>Die Hypercharger wurden entlang der Hauptstraßen in allen Südtiroler Bezirken errichtet, etwa an 2 Tankstellen entlang der Schnellstraße Meran-Bozen MeBo, am Bahnhof Niederdorf, entlang der Hauptstraße in Rabland und im Stadtzentrum Leifers. „An den Hyperchargern kann ein E-Fahrzeug – je nach Stromanschluss vor Ort – mit einer Leistung von 100 Kilowatt (kW) bis 150 kW aufgeladen werden. Derzeit gängige Elektroautos sind in rund einer halben Stunde vollgeladen“, erklärt Reiterer.<BR />Um stets einen Überblick darüber zu haben, wo sich in nächster Nähe eine Ladestation befindet und ob diese auch frei ist, können auf der Webseite charge.greenmobility.bz.it die Position und die Daten der meisten öffentlichen Ladestationen in Echtzeit eingesehen werden.