Dienstag, 23. Oktober 2018

550.000 Euro für Digitalisierung der Südtiroler Unternehmen

Nach der ersten Ausschreibung im Frühjahr dieses Jahres über 150.000 Euro, vergibt die Handelskammer Bozen weitere Beiträge an die Südtiroler Unternehmen für die Beratung und Investitionen im Bereich der Digitalisierung. Ab 12. November können die Beitragsgesuche eingereicht werden. Insgesamt stehen diesmal 550.000 Euro zur Verfügung.

Erneut kann um einen Beitrag für die Inanspruchnahme von Beratungsleistungen und für Investitionen im Bereich der Digitalisierung angesucht werden.
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Erneut kann um einen Beitrag für die Inanspruchnahme von Beratungsleistungen und für Investitionen im Bereich der Digitalisierung angesucht werden. - Foto: © shutterstock

„Der digitale Wandel ist allgegenwärtig und stellt die Unternehmen vor große Herausforderungen. Die digitale Innovation betrifft nicht nur Produkte und Prozesse innerhalb eines Unternehmens, sondern alle Bereiche des Betriebs. Das Ziel der Beiträge der Handelskammer ist es, die Unternehmen beim Digitalisierungsprozess zu unterstützen“, betont Handelskammerpräsident Michl Ebner.

Mit der Initiative „PID-Digitales Unternehmen“ bietet die Handelskammer Bozen eine Reihe von Maßnahmen zur Unterstützung der Digitalisierung in den Südtiroler Unternehmen.

Mindestens 50 Prozent müssen in Beratung fließen

Ab 12. November kann erneut um einen Beitrag für die Inanspruchnahme von Beratungsleistungen und für Investitionen im Bereich der Digitalisierung angesucht werden. Dabei müssen mindestens 50 Prozent des Förderbeitrags für die Beratung ausgegeben werden. Die Förderbeiträge zählen zu den De-minimis-Beihilfen.

Wer kann ansuchen?

Um einen Beitrag ansuchen können alle Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen mit Sitz und/oder einer Betriebseinheit in Südtirol, die im Handelsregister der Handelskammer Bozen eingetragen sind und die Jahresgebühr ordnungsgemäß eingezahlt haben.

Gefördert werden Investitionen im Bereich der Digitalisierung und Beratungsleistungen von externen Experten zur Einführung von neuen Technologien und digitalen Instrumenten, wie moderne Fertigungsverfahren, Simulationen, Big Data, Robotik, Internet der Dinge, und andere.

Der Fördersatz beträgt 50 Prozent bei einer Mindestausgabe von 5000 Euro und einem maximalen Förderbetrag von 10.000 Euro. Dabei kann jedes interessierte Unternehmen nur einen Antrag stellen.

stol

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