Dienstag, 27. März 2018

68,8 Millionen Euro für die Wohnbauförderung

In diesem Jahr stehen rund 68,8 Millionen Euro für die Wohnbauförderung zur Verfügung. Wie diese aufgeteilt werden sollen, hat die Landesregierung am Dienstag festgelegt.

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Foto: © D

Die zur Verfügung stehenden Mittel für die Wohnbauförderung sind im Bezug auf das Vorjahr angestiegen. 2017 hatte die Landesregierung für die Wohnbauförderung rund 51,4 Millionen Euro budgetiert.

Am Dienstag hat die Landesregierung die Finanzmittel und den Verteilungsschlüssel im Hinblick auf EU- und Nicht-EU-Bürger festgelegt. Berücksichtigt werden dabei einerseits die zahlenmäßige Stärke und zum anderen der Bedarf der Zielgruppen. Für die Aufteilung der Mittel werden die Zahl der Ansässigen in Südtirol im Jahr 2016 berücksichtigt, ebenso wie die 2016 zugelassen Gesuche.

98 Prozent der Gesuche für Wohnbauförderung von EU-Bürgern eingereicht

Laut ASTAT waren zu Jahresende 2016 in Südtirol 493.159 EU-Bürger ansässig. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 94,07 Prozent. Zu dieser größten Gruppe gehören vor allem Südtiroler der deutschen, italienischen und ladinischen Sprachgruppe sowie eine kleinere Gruppe von Bürgern aus anderen Regionen Italiens und anderen europäischen Ländern, die in Südtirol leben. Die Nicht-EU-Bürger machen mit 31.097 Personen 5,93 Prozent der Ansässigen aus.

Was den Bedarf an Wohnbauförderungen betrifft, so liegt dieser bei den Nicht-EU-Bürgern mit insgesamt 43 genehmigten Ansuchen bei 1,75 Prozent. Die EU-Bürger haben hingegen 98,25 Prozent der genehmigten Gesuche vorgelegt (2409 genehmigte Gesuche). Daraus ergibt sich der Verteilungsschlüssel für 2018, nach dem 95,12 Prozent der Mittel für die Wohnbauförderung an EU-Bürger gehen, was rund 65,4 Millionen Euro entspricht. 4,88 Prozent der Mittel für Wohnbauförderungen und somit rund 3,4 Millionen Euro werden Nicht-EU-Bürgern zugewiesen. „Der Anteil der Mittel für die Nicht-EU-Bürger ist leicht rückläufig“, berichtete Landeshauptmann Arno Kompatscher.  2017 waren es noch 5,25 Prozent.

Einwanderer können um die Wohnbauförderung ansuchen, wenn sie seit mindestens 5 Jahren ohne Unterbrechungen in Südtirol ihren Hauptwohnsitz haben und seit mindestens 3 Jahren in Südtirol arbeiten.

lpa

stol