Mittwoch, 06. Juni 2018

A22: Dem Sommerverkehr entgegen

Am Mittwoch fand im Sitz der Brennerautobahn AG in Trient eine Pressekonferenz statt, bei der Daten zur Sicherheit im ersten Halbjahr und die vorgesehenen außerordentlichen Betriebsmaßnahmen anlässlich des anstehenden Sommerreiseverkehrs vorgestellt wurde.

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Laut dem Präsidenten Luigi Olivieri verzeichnete das erste Halbjahr 2018 beispiellose Zahlen, weshalb es ein großes Anliegen der Brennerautobahn AG sei, die bis jetzt ergriffenen Maßnahmen anlässlich des bevorstehenden Sommers zu verstärken.

Dafür wird, so erklärte Walter Pardatscher, erneut eine Info-Kampagne gestartet, wie es bereits in den vergangenen Sommern der Fall war. Diese beginnt diesmal bereits im Juli, nicht erst im August: „Die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer spielt eine wichtige Rolle: Sie müssen daran erinnert werden, dass die Brennerautobahn zweispurig ist, eine Aufnahmekapazität von höchstens 3300 Fahrzeugen pro Stunde mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 70 Stundenkilometern hat und vor immer größeren Herausforderungen gestellt wird, um die Sicherheitsstandards während des Sommerreiseverkehrs zu gewährleisten.“

2018 gelte schon jetzt als Rekordjahr, berichtete der technische Generaldirektor Carlo Costa: „Die Daten der ersten 5 Monate des Jahres verzeichnen im Vergleich zum Vorjahr eine weitere Zunahme (+4,7 Prozent Leichtfahrzeuge, +6,9 Prozent Schwerverkehr).“

Bemerkenswert sei der Rückgang der Unfallrate, ein Trend, der in den ersten 5 Monaten dieses Jahres einen Rückgang von -1,8 Prozent gegenüber des Vorjahres verzeichnet. Generell sei das Jahr 2018 schon von einer geringeren und vorher nie vorhandenen Unfallrate (17,81) gekennzeichnet und liege weit unter dem Durchschnitt in Italien (28,00).

Maßnahmen zur Bewältigung des Sommerreiseverkehrs

Die Brennerautobahn AG hat zur Bewältigung des Sommerreiseverkehrs eine Reihe an außerordentlichen Betriebsmaßnahmen vorgesehen:

  • Einstellung der Baustellen am Tag, die einen Fahrbahnwechsel oder die Verringerung der Fahr- oder Überholspur vorsehen;
  • Ausdehnung der Tage mit Fahrverbot für Lkws;
  • Aufstockung des Personals des Straßenverkehrsdienstes, der Einsatzkräfte und des Abschleppdienstes, flächendeckendes Dienstpersonal und Bereitschaftsdienst für die Instandhaltungsarbeiten;
  • Verteilung von Informationsflyern und Wasserflaschen an den Mautstellen;
  • Erneuerung der Konventionen mit dem Weißen Kreuz, dem italienischen Roten Kreuz und der Feuerwehr, um für eventuelle Einsätze im Fall von außerordentlichen Staus vorbereitet zu sein;

Die Zusammenarbeit mit dem Weißen Kreuz sieht in diesem Jahr ein neues Pilotprojekt vor, genauer einen Motorradrettungsdienst an jedem Wochenende im Sommer von 8.00 bis 20.00 Uhr.

stol

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