Unternehmen in der ganzen EU können sich damit ab sofort bewerben.Laut Landeshauptmann Luis Durnwalder ist die Querfinanzierung für den Brennerbasistunnel im Text zur Ausschreibung zwar verankert, spiele aber – anders anders als von den Provinzen Bozen und Trient gewünscht – keine keine zentrale Rolle bei der Bewertung des besten Angebotes.„Am morgigen Dienstag werde ich mich mit meinem Trientner Amtskollegen Lorenzo Dellai und A22 AG-Präsident Walter Pardatscher treffen, um zu beraten, wie wir auf diesen Wettbewerb reagieren", erklärte Landeshauptmann Luis Durnwalder am Montag, der die Lage als "nicht besonders gut" bezeichnete.Ob die A22 AG, in der die Provinzen Bozen und Trient die Mehrheit der Anteile haben, sich alleine am Wettbewerb beteiligt oder ob sie sich mit anderen italienischen Autobahnbetreibern, z.B. der „Serenissima" oder „Italstrade", zusammentut, ist vorerst noch unklar.„Ich habe den Eindruck, dass es ein italienisches Unternehmen mit einem guten Draht zur Regierung gibt, das an der Konzession der Brennerautobahn interessiert ist", betonte Durnwalder.„Die Brennerautobahn AG braucht keinen Gewinn, sondern die höchstmöglichen Einnahmen für die Querfinanzierung des Brennerbasistunnels", so der Landeshauptmann.Falls die A22 AG die Konzession für die Autobahn verliert, entgehen dem Land Südtirol laut Durnwalder u.a. Steuereinnahmen von ca. 50 Millionen Euro jährlich.stol