Mittwoch, 27. Mai 2015

A22: Konzessionsverlängerung auf der Kippe?

Erst ja, dann wieder doch nicht: Die Regierung Renzi will einen Passus im Gesetzesdekret „Sblocca Italia“ ändern, der im Zusammenhang mit der Vergabe der Konzessionen für Autobahnen steht. Während bereits die Rede von neuen Schwierigkeiten in Sachen Konzesssionsverlängerung für die A22 geht, sieht man bei der Brennerautobahn AG noch nicht schwarz.

Ist die Konzessionsverlängerung mal wieder in der Schwebe?
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Ist die Konzessionsverlängerung mal wieder in der Schwebe? - Foto: © STOL

Die Regierung Renzi will in Sachen Ausschreibung von Konzessionen wieder einen Schritt zurück machen. Im Gesetzesdekret „Sblocca Italia“ ist u.a. verankert, dass Konzessionen nicht ausgeschrieben werden müssen, wenn größere Investitionen anstehen oder mehrere Konzessionen zusammengeschlossen werden. 

Was auf die Brennerautobahn AG, Konzessionärin der A22, in Bezug auf die Querfinanzierung des BBT und Neubauten in der Poebene zutrifft.

Nun soll es aber wieder zu Änderungen im Gesetzesdekret kommen. AG-Präsident Walter Pardatscher malt den Teufel dennoch nicht an die Wand.

Brennerautobahn AG sieht "keinen Beinbruch" darin

"Der Artikel fünf von ,Sblocca Italia' hat die Möglichkeit gegeben, dass Autobahnkonzessionäre Vorschläge beim Transportministerium einreichen können für zukünftige Entwicklungen im Bezug auf die Konzession selbst", erklärt Pardatscher.

Dazu gehöre eben die Zusammenlegung von Konzessionen oder zu tätigende Investitionen. Diese Möglichkeit habe man von Seiten der Brennerautobahn-AG auch wahrgenommen.

Würde „Sblocca Italia“ jetzt nicht weitergehen, "heißt das aber noch lange nicht, dass der Rest blockiert sei", so Pardatscher.

Es sei schade um die Möglichkeit, da die Brennerautobahngesellschaft einen interessanten Vorschlag eingereicht habe, doch es sei kein Beinbruch. "Es sind parallel andere Wege beschritten worden, die noch offen sind", so Pardatscher bezüglich der Konzessionsverlängerung für die A22 gegenüber STOL.

stol/ker

stol