Donnerstag, 30. Juni 2016

Ab 1. Juli sind die wichtigsten KMU-Förderungen in Kraft

Ob alte oder neue Förderschiene - das Land unterstützt Unternehmen mit Beiträgen für die berufliche Weiterbildung, Beratungen und Analysen. Stichtag dafür ist er 1. Juli.

Gert Lanz begrüßt die Fördermaßnahmen.
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Gert Lanz begrüßt die Fördermaßnahmen.

„Die Öffnung der Fördermaßnahmen ist für Südtirols Handwerksbetriebe ein notwendiges und wertvolles Signal“, erklärte der Präsident des Wirtschaftsverbandes für Handwerker und Dienstleister (lvh) Gert Lanz.

Kapitalbeiträge seien für immaterielle Investitionen zukünftig wieder möglich, dies sei eine erfreuliche Nachricht für Südtirols Betriebe, schrieb der lvh in einer Aussendung. Besonders eingesetzt habe sich der lvh für die Beibehaltung der Mindestsumme von 2.000 Euro für die Ansuchen für den Besuch von Weiterbildungsveranstaltungen.

Gert Lanz ist erfreut

„Wir haben uns explizit gegen eine Anhebung der Mindestsumme ausgesprochen, da das Fortbildungsbestreben der kleinen Betriebe in Südtirol auch weiterhin gefördert werden soll. Für einen Kleinstbetrieb ist bereits der Mindestbetrag von 2.000 Euro pro Ansuchen eine große Hürde. So können sich viele der Betriebsinhaber, aber auch deren Mitarbeiter weiter spezialisieren und professionalisieren“, so ein erfreuter Gerd Lanz.

Das digitale Zeitalter ist eine Herausforderung

Neben den allgemeinen Beratungen sollen Betriebe künftig auch Zuschüsse für die Inanspruchnahme von Beratungsdienstleistungen erhalten, die der Einführung von neuen Vertriebsformen dienen. Das digitale Zeitalter und die damit verbundenen Veränderungen in der Produktion und Verwaltung stellen die Betriebe vor neue bedeutende Herausforderungen. Nur durch eine professionelle Unterstützung können sie durch diesen Prozess begleitet werden, sich erfolgreich weiter entwickeln und neue Märkte erschließen. Aus diesem Grund haben wir diese Ergänzung vorgeschlagen“, so der lvh-Präsident Lanz.

Die jährliche Höchstgrenze für förderungsfähige Ausgaben für Kleinunternehmen wurde auf insgesamt auf 100.000 Euro festgelegt. Im lvh hofft man, dass in Zukunft auch wieder Kapitalbeiträge für kleinere materielle Investitionen zugelassen werden. 

99,3% aller Betriebe sind KMUs

„Laut einer Studie des ASTAT sind 99,3 % der Südtiroler Betriebe Klein- und Mittelbetriebe, mit einer durchschnittlichen Beschäftigungszahl von 3,4 Personen je Betrieb. Diese Betriebe benötigen besondere Formen der Unterstützung und können nicht mit Mittel- und Großbetrieben gleichgesetzt werden“, meinte Gert Lanz abschließend.

stol

stol