Freitag, 15. Mai 2020

Ab Freitag geht's in Österreich wieder zum Wirt'n

Die Vorfreude ist groß: Endlich geht es in Österreich ab Freitag wieder zum geliebten „Wirt'n“. Nach dem totalen Stillstand in der Coronapandemie kommt damit wieder etwas mehr Bewegung ins Geschäfts- und Privatleben. Doch der Genuss von Schnitzel, Schinkenfleckerl, Eiernockerl, Limo, offenem Bier und Spritzwein steht unter strengen Hygiene-Vorgaben. Auch die Öffnungszeiten sind noch eingeschränkt.

Die Auflagen in Österreich sind streng.
Die Auflagen in Österreich sind streng. - Foto: © APA (Symbolbild) / HERBERT PFARRHOFER
So heißt es pünktlich um 23.00 Uhr verpflichtend: „Sperrstund' ist“.

Aufgesperrt werden darf ab 6.00 Uhr in der Früh. Beim Betreten des Lokals sind Gesichtsmasken zu tragen, die am Platz dann abgenommen werden dürfen. Thekenstehen? Fehlanzeige. Das Servicepersonal muss mit Mund-Nasenschutz bedienen.

Die Nachtgastronomie - etwa Clubs und Diskotheken - profitiert vorerst nicht von den Lockerungen. Sie muss geschlossen bleiben.

In den sozialen Netzwerken zeigen die Menschen in Österreich jedenfalls schon große Vorfreude auf die Öffnung. So macht unter anderem ein Spruch in Anlehnung auf Aussagen von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) die Runde: Bald wird jeder jemanden kennen, der am Freitag beim „Wirt'n“ war, heißt es da etwa.

Oder man dürfe nicht so viel trinken wie ein Babyelefant, wird mit Blick auf Erläuterungen von Abstandsregeln in einer Infokampagne online geschrieben. Der Abstand von mindestens einem Meter muss zwischen sich fremden Gästen auch in den Lokalen eingehalten werden, wenn es keine (Plexiglas-)Trennwand gibt.

apa

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