Finanzlandesrat Roberto Bizzo hat am Freitag mit den Manager-Vertretern Helmuth Gschnell und Massimo Biaschi ein Abkommen unterzeichnet. Ausgehandelt wurde es zwischen dem Land und der Manager-Vertretung "Manageritalia"Zwei Ziele hatte sich das Land in Zusammenhang mit seinen Tochtergesellschaften gesteckt. Zum einen sollte die Kommunikation zwischen den Gesellschaften, der Verwaltung und der Politik verbessert, zum anderen die Spielregeln bei der Einstellung von Managern für die Landestöchter neu gefasst werden. Vorgesehen sind unterschiedliche Vorgehensweisen für bereits tätige Manager und solche, die in Zukunft für die hundertprozentigen Töchter des Landes engagiert werden. Letztere werden nicht mehr unbefristet eingestellt, sondern erhalten auf drei Jahre ausgelegte Führungsverträge, die nach Ablauf dieser Frist vom Verwaltungsrat überprüft werden. Falls diese Überprüfung positiv ausfällt, können die Verträge verlängert werden.Für Direktoren mit einem unbefristeten Auftrag haben sich beide Verhandlungsparteien auf einen Kompromiss geeinigt. Auch ihre Manager-Verträge haben ein Ablaufdatum. Allerdings sichert eine Schutzklausel den Managern bei einer etwaigen Nicht-Verlängerung ihres Auftrags einen finanziellen Ausgleich zu. Konkret heißt dies, dass Teile der Direktoren-Bezüge in das Grundgehalt übergehen, wenn der Führungsauftrag nicht verlängert wird. Landesrat Roberto Bizzo beurteilt das ausgehandelte Abkommen als für beide Seiten positiv: "Wir sichern uns das Recht, die Leistung der Manager regelmäßig zu bewerten, die bisher unbefristet eingestellten Manager werden dagegen durch einen finanziellen Ausgleich geschützt", so Bizzo.