Für ihr konkretes Handeln in Sachen Klimaschutz erhielten die Gemeinden Abtei, Sexten, Terenten, Eppan, Innichen und Bozen die KlimaGemeinde-Plakette durch den zuständigen Landesrat Richard Theiner überreicht.Die Gemeinden Jenesien und Truden konnten ihr Leistungen seit dem Vorjahr steigern und wurden dafür ebenfalls prämiert. Insgesamt sind bisher bereits 23 Gemeinden dem Programm der Agentur für Energie - KlimaHaus beigetreten. Roter Faden für VerwaltungenDas KlimaGemeinde Programm, das auf dem European Energy Award (eea) basiert, unterstützt Gemeinden dabei, Energie- und Klimaschutzmaßnahmen zu erarbeiten und umzusetzen. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Überprüfung der Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen.Für die Umsetzung des Programmes innerhalb der Gemeinde wird eine Arbeitsgruppe, das sogenannte Energy Team, eingesetzt. Daneben begleiten eigens geschulte Berater die Gemeinden auf ihrem Weg zur KlimaGemeinde und unterstützen technisch und organisatorisch die Erarbeitung und Umsetzung der Maßnahmen. Das Ziel KlimaGemeinde Bei der Vorstellung der einzelnen KlimaGemeinden hatte sich auch dieses Jahr gezeigt, dass die einzelnen Kommunen auf verschiedene Weise die angestrebten Ziele erreicht haben. Die einzelnen Maßnahmen gehen von der energetischen Sanierung von öffentlichen Gebäuden, der Umstellung Straßenbeleuchtung auf effiziente LED-Beleuchtung, über neue Angebote zur sanften Mobilität und Verkehrsreduzierung, die Errichtung von Biomasseanlagen, Fernwärmenetzen, allgemeinen Sensibilisierungsmaßnahmen bis hin zur Ausarbeitung einer kommunalen Energiebuchhaltung. Im Anhang die genaue Auflistung der Leistungen der KlimaGemeinden: KlimaGemeinden_2018.pub.pdf 2,09 MB lpa