Sonntag, 30. Dezember 2018

Adidas-Chef hält an Reebok fest

Adidas-Chef Kasper Rorsted geht von einem Verbleib der Marke Reebok beim Sportartikel-Konzern aus. Auf die Frage, ob das Sorgenkind Reebok in drei Jahren noch zu Adidas gehöre, sagte Rorsted der „Welt am Sonntag“: „Ja, denn wir kommen gut voran, insbesondere bei der Profitabilität.“

Die Marke Rebook soll weiterhin bei Sportartikel-Konzern Adidas bleiben.
Die Marke Rebook soll weiterhin bei Sportartikel-Konzern Adidas bleiben. - Foto: © shutterstock

Er sei zuversichtlich, „dass wir mit Reebok dort hinkommen, wo wir hinwollen“. Rorsted räumte ein, dass dafür noch Geduld nötig sei. „Es war nie meine Erwartung, dass die Situation über Nacht gedreht werden kann.“

Reebok war zuletzt Sorgenkind beim Nike-Rivalen Adidas. Im dritten Quartal ging der Umsatz der Marke um fünf Prozent zurück. Zuwächse bei den Retro-Modellen konnten die Rückgänge im Trainings- und Laufsegment nicht wettmachen. Die Bruttomarge von Reebok verbesserte sich aber deutlich. Die Rendite habe fürs erste Vorrang vor dem Wachstum, machte Rorsted bereits im November klar: „Wir jagen nicht Umsätzen um der Umsätze willen hinterher.“ Vorerst gehe es darum, keine Verluste mehr zu schreiben.

apa/reuters

stol