Samstag, 02. März 2019

AFI-Studie: Befristung und Teilzeit als „Zeitbombe“

Befristete Arbeitsverträge würden Nachteile bringen, je länger diese währen – insbesondere in Verbindung mit Teilzeitarbeit. Dies geht aus einer Studie des Arbeitsforschungsinstitutes AFI hervor. Dies könnte gerade für die vielen weiblichen Teilzeitbeschäftigten eine Zeitbombe sein.

Teilzeitarbeit und befristete Verträge sind laut Afi-Studie alles andere als ideal.
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Teilzeitarbeit und befristete Verträge sind laut Afi-Studie alles andere als ideal. - Foto: © shutterstock

Das AFI befasst sich in seiner jüngsten Studie, die am Freitag präsentiert worden ist, mit der atypischen Beschäftigung in Südtirol, und dabei konkret mit der Qualität der Arbeitsbedingungen von befristetet Beschäftigten und Teilzeitarbeitenden. 

Die Studie hat zwar ergeben, dass die Qualität der Arbeitsbedingungen von befristeten bzw. in Teilzeit Beschäftigten in Südtirol vielfach gleich gut wie die der fest bzw. in Vollzeit Beschäftigten sei. Das Problem seien aber die negativen Langzeitfolgen: Befristete Arbeitsverhältnisse hätten eine geringere Qualität der Arbeitsbedingungen zur Folge, wenn sie in Kombination mit Teilzeitarbeit über längere Perioden laufen, betonte AFI-Forscher Tobias Hölbling.

D/sor

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol