Donnerstag, 12. November 2020

AGB/CGIL: Klares Ja zum Covid - Massenscreening

Der AGB/CGIL begrüßt die Absicht des Landeshauptmanns, in Südtirol ein Covid-Massenscreening durchzuführen. Diese Maßnahme sei unverzichtbar, um die Krankenhäuser und das medizinisches Fachpersonal zu entlasten.

Eine Testoffensive in Südtirol soll die Krankenhäuser entlasten.
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Eine Testoffensive in Südtirol soll die Krankenhäuser entlasten. - Foto: © shutterstock
Massentest sind nun notwendig geworden, um in der sehr kritischen Situation den Schutz der Südtiroler Bevölkerung zu gewährleisten. Im Dialog mit den Gewerkschaften hat Kompatscher auch Zusicherungen im Hinblick auf die Krankschreibung der positiven Fälle gemacht.

Wie Cristina Masera, Generalsekretärin des AGB/CGIL, erklärt, wurde nachdrücklich gefordert, dass die Krankschreibung unmittelbar nach dem Ergebnis des Screenings erfolgt, um die Beschäftigten zur Teilnahme an den Tests zu motivieren.

„In den Gesprächen mit Landeshauptmann Kompatscher wurden viele der Gewerkschaftsforderungen akzeptiert, vor allem jene, die eine schwere Krise verhindern sollen. Abgelehnt wurde jedoch die Forderung der Sozialpartner, den Zugang zur Schule auf die Kinder von Eltern auszudehnen, die im Reinigungsbereich von Krankenhäusern, Altenheimen, Postämtern und Banken tätig sind und die, obwohl sie arbeiten müssen, ihre Kinder auch nicht in den Kindergarten schicken können“, so der AGB/CGIL in einer Aussendung.

In diesem Zusammenhang haben die Gewerkschaften gefordert, Kinderhort, Kindergarten und Grundschule für den Fall zu garantieren, dass beide Elternteile arbeiten, unabhängig vom Sektor, wie es für den Ersatzdienst im Mai dieses Jahres vorgesehen war.

„Die Landesverwaltung sollte sich in dieser sehr schwierigen Phase nicht nur auf den Gesundheitsschutz beschränken, sondern auch auf den sozialen Schutz der Beschäftigten und ihrer Familien“, so Masera abschließend.

pho

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