Dienstag, 23. Juni 2020

Aldi Süd will Expansion in Norditalien forcieren

Die deutsche Handelsfirma Aldi Süd, zu der in Österreich Hofer gehört, forciert ihre Expansion auf dem norditalienischen Markt, auf dem sie seit März 2018 präsent ist. So soll bis Ende 2020 die Zahl der Supermärkte in den 6 norditalienischen Regionen von 84 auf 100 steigen, teilte das Unternehmen mit.

Die Zahl der Supermärkte  in den 6 norditalienischen Regionen soll bis Ende 2020 von 84 auf 100 steigen.
Die Zahl der Supermärkte in den 6 norditalienischen Regionen soll bis Ende 2020 von 84 auf 100 steigen. - Foto: © Aldi Italia
Damit verbunden ist weiteres Personalwachstum. Derzeit beschäftigt Aldi Süd 1800 Personen in Italien. Die Zahl der Mitarbeiter soll bis Ende 2020 um 20 Prozent aufgestockt werden, hieß es in einer Presseaussendung am Dienstag.

Im Mai hatte Aldi Süd ein zweites Logistikzentrum für den norditalienischen Markt in Landriano nahe der lombardischen Stadt Pavia eingeweiht, in dem 136 Personen beschäftigt sind. Ein erstes logistisches Zentrum war 2018 in Oppeano, auf einem Gelände von fast 60.000 Quadratmetern nahe Verona eröffnet worden. Hier sind mehr als 600 Personen beschäftigt.

Inzwischen kommt es zu einem Wechsel an der Spitze der Italien-Tochter. Michael Veiser, der den Einstieg von Aldi Süd auf den italienischen Markt geführt hatte, wird von dem österreichischen Manager Michael Gscheidlinger ersetzt. Veiser zieht im Juli des kommenden Jahres neu in den Verwaltungsrat des Diskonters ein.

Der erste Aldi-Diskonter wurde im März 2018 in Castellanza nahe Mailand geöffnet. Die Koordination des Markteintritts in Italien wie auch die Betreuung des neuen Ziellandes erfolgen durch die österreichische Hofer KG. „Wir werden weiterhin neue Beschäftigungsmöglichkeiten in Italien schaffen. Unser Angebot, das auf Qualität und frische Produkte setzt, entspricht der Nachfrage italienischer Konsumenten“, sagte der 42-jährige Gscheidlinger.

apa